Re­gio­na­les­ Well-­Be­ing

Posted on March 26, 2015 by - Uncategorized

Das BIP pro Kopf als Leitindikator zur Messung von Wohlstand und Fortschritt ist in den vergangenen Jahren zunehmend in Kritik geraten, weil es bestimmte ökonomische und vor allem soziale und ökologische Aspekte nicht abbildet. Alternative Messansätze (Wohlfahrt, Well-being, Nachhaltigkeit) werden seit einigen Jahren auf nationaler Ebene diskutiert, Regionen und Kreise sind bislang jedoch kaum Gegenstand dieser Diskussion. Die Gesellschaft für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (GEWAK) entwickelt vor diesem Hintergrund in Kooperation mit IWAK und dem Lehrstuhl für Ökonometrie der Goethe-Universität ein Konzept zur Messung von objektivem Well-being in Regionen. Dem Ansatz liegt ein Set von neun Indikatoren zugrunde, die aggregiert Aussagen zu den Themen Ökonomie, Teilhabe/Soziales sowie Ökologie in einer Region zulassen. Das Konzept lässt sich gleichermaßen auf regionaler Ebene und der Ebene der Kreise anwenden.  

Innovationsträger im Land Brandenburg

Posted on March 25, 2015 by - Uncategorized

Welche Beschäftigten (Berufsgruppen und Berufsordnungen) sind in kleinen und mittelständischen Betrieben an Innovationstätigkeiten beteiligt, wie groß ist der aktuelle und zukünftige Bedarf an diesen sogenannten innovationsrelevanten Fachkräften und welche personalwirtschaftlichen Strategien helfen Brandenburger KMU ihren Bedarf zu decken? Diese Fragen werden in der Studie „Innovationsträger im Land Brandenburg“ untersucht.

Innovationen, die sowohl für den Erhalt als auch für den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung von Unternehmen unerlässlich sind, gehen zumeist auf personelle Innovationsträger zurück. Deshalb kommt den potentiellen Innovationsträgern eine Schlüsselfunktion für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im Land Brandenburg zu. Landespolitischer Handlungsbedarf resultiert aber nicht nur aus dieser prominenten Stellung von Innovationsträgern für Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung von Unternehmen und damit in Folge des Landes Brandenburg. Dieser ergibt sich auch aus der Betriebsgrößenstruktur, welche durch die Dominanz von KMU einerseits und die weitgehende Abstinenz von Großunternehmen charakterisiert ist. Daraus wiederum ergeben sich eingeschränkte unternehmerische Ressourcen für eine strategische Personalentwicklung, womit dem Land Brandenburg sowie anderen Akteuren eine stärker unterstützende Rolle bezüglich der Heranbildung, der Gewinnung und des Haltens von Fachkräften im Allgemeinen und von Innovationsträgern im Besonderen zukommt.

Das IWAK erstellt diese Studie gemeinsam mit dem PIW Progress-Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Lasa Brandenburg bzw. des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Im Zuge dessen werden unter anderem Betriebsfallstudien durchgeführt, die beleuchten, wer genau innovationsrelevanten Fachkräfte in den Brandenburger innovierenden KMU sind und wie groß der Bedarf an diesen Mitarbeitern ist und künftig sein wird. Zum anderen werden betriebliche Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten für die Fachkräftesicherung in diesem Teilarbeitsmarkt ermittelt sowie positive wie negative Erfahrungen Brandenburger KMU bei der Fachkräftesicherung offengelegt werden. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Aspekt der möglichen Unterstützung von Personalgewinnung und -entwicklung durch staatliche Förderprogramme. Das landespolitische Erkenntnisinteresse bezüglich einer verbesserten und ggf. erweiterten Förderung von Innovationsträgern (z. B. mittels Stipendien, Personalaustausch, Innovationsassistenten) wird bei der Erarbeitung der Handlungsempfehlungen, basierend auch auf den Betriebsfallstudien, dezidiert Berücksichtigung finden.

Smart­ In­for­ma­tion­ Mo­dels­ for­ Ade­quate­ly­ Adap­ting­ VET­ to­ the­ La­bour­ Mar­ket­ Needs

Posted on March 20, 2015 by - Uncategorized

Arbeitsmarktmonitoring stellt Informationen über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, die von regionalen und lokalen Entscheidern und Arbeitsverwaltungen, Ausbildungsanbietern, Unternehmen und auch Individuen für die strategische Planung und Koordination ihrer Handlungen genutzt werden. Quantitative und qualitative Informationen über die Fachkräftenachfrage in Wirtschaftssektoren sind entscheidend für die Gestaltung der Ausbildungspolitik und für die Entwicklung von regionalen Strategien. Gleichwohl brauchen Firmen spezifische Informationen zum Fachkräfteangebot und -entwicklung, um Investitionsentscheidungen zu treffen. Allerdings ist das Kombinieren von quantitativen und qualitativen Informationen im Arbeitsmarktmonitoring eine anspruchsvolle Aufgabe. Auf der Grundlage der Arbeitsmarktmonitoringinstrumente, die bereits quantitative und qualitative Informationen verbinden sowie in Kooperation mit Akteuren, die über umfangreiche Expertise im Feld verfügen, arbeitet SIMOVET Leitprinzipien für die Entwicklung von intelligenten Informationssystemen heraus. Diese werden anschließend in der Praxis erprobt. Unsere Arbeit konzentriert sich auf Entwicklungen auf regionalen und lokalen Arbeitsmärkten. Alle Informationen zum Projekt auf einen Blick

Real­-time­ la­bour­ mar­ket­ in­for­ma­tion­ on­ skill­ re­quire­ments

Posted on March 10, 2015 by - Uncategorized

The growing diffusion of Web-centric services is now changing the European Labour Market dynamics as a relevant amount of European Labour demand is conveyed through Web job vacancies, and this enables the use of ICT in the labour market as a key element for the innovation of public services (PS). Indeed, such data contain a subtended informative power that provides significant opportunities to develop innovative public and private labour market services. Our mission is to design through a feasibility study and subsequently realise a prototype that collects the Web job vacancies of 5 European countries.

Versorgungsqualität mit Anti-Dekubitushilfen

Posted on February 27, 2015 by - Uncategorized

Eine adäquate Versorgung der Versicherten mit Anti-Dekubitushilfen ist ein wichtiges Ziel der Krankenkassen. Sowohl das Wohlergehen der Versicherten als auch ein effizienter Ressourceneinsatz sind davon abhängig, ob die einzelnen Versicherten ein für ihre spezifische Situation passendes Hilfsmittel erhalten.

Um die aktuelle Versorgungssituation unabhängig einschätzen zu lassen, erarbeitet das IWAK in einer wissenschaftlichen Begleitstudie ein Instrument zur der Erhebung der Versorgungsqualität im Hilfsmittelbereich Anti-Dekubitushilfen. Dies wird gefördert von der AOK Hessen.

Die Wissenschaftliche Begleitung umfasst dabei zunächst eine breite Recherche zu Ansätzen und Erfahrungen im Bereich der Erfassung von Versorgungsqualität. Darauf aufbauend erfolgt die Entwicklung eines Erhebungsinstruments zur Einschätzung der aktuellen Versorgungssituation im Bereich der Anti-Dekubitushilfen. Ziel ist es, einen detailierten Überblick über die aktuelle Versorgungssituation der Versicherten mit Anti-Dekubitushilfen zu generieren. Dies umfasst sowohl die fachliche Passung von Versicherten und jeweiligem Hilfsmittel (objektive Perspektive) sowie die Zufriedenheit der Versicherten selbst mit ihrer Versorgung (subjektive Perspektive).

Führ­ung in Ein­richt­un­gen­ in­ der­ Al­ten­hil­fe­ RLP

Posted on February 27, 2015 by - Uncategorized

Die Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte erhöhen, die Mitarbeiterbindung verbessern und die Fluktuation minimieren – dies sind in Zeiten des Fachkräftemangels zentrale Herausforderungen für Führungskräfte. Durch zwei themenspezifische Fortbildungen unterstützt das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen der Initiative “Attraktive Beschäftigung in der Pflege RLP” die Führungskräfte in der Altenhilfe in Rheinland-Pfalz bei diesen Aufgaben. Die Fortbildungskonzepte werden durch das IWAK wissenschaftliche entwickelt und evaluiert. Die Durchführung der Fortbildungen erfolgt durch die Rhein-Mosel-Akademie in Andernach.  Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass Führungsverhalten in der eigenen Praxis erprobt, reflektiert und weiterentwickelt werden kann.

Ver­ein­bar­keit­ von­ Pflege­ und­ Beruf

Posted on February 27, 2015 by - Uncategorized

Mitarbeiter/innen langfristig an den Betrieb zu binden und als Arbeitgeber attraktiv für neue Mitarbeiter/innen zu sein, ist in Zeiten von Fachkräftemangel und Nachwuchsengpässen essentielles Ziel vieler Unternehmen. Zentrales Instrument hierfür ist die strategische Weiterentwicklung der Organisation, um Strukturen und Klima im Betrieb zu schaffen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Pflegetätigkeiten ermöglichen. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung unterstützt das IWAK das Projekt „Konzept für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ des Malteser Hilfsdienstes. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes umfasst dabei zunächst die Entwicklung eines Tools für Betriebe, welches diese bei der Erarbeitung eines auf die spezifische Situation des jeweiligen Betriebes passgenauen Konzeptes für die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt. In einem weiteren Schritt wird das Tool mit Betrieben unterschiedlicher Branchen und Betriebsgrößen erprobt. Dies umfasst die Erstellung der individuellen Förderkonzepte der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie die Umsetzung dieser Konzepte. Ziel ist es Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie ein Tool ausgestaltet sein muss, das Betriebe bei der Erstellung eigener Konzepte zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege praxisnah unterstützt und darüber hinaus, welche Strategien der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in welchen Kontexten und Rahmenbedingungen funktionieren und in welchen auch nicht.

Au­to­no­me­ Zu­wan­de­rung­ und­ An­wer­bung­ von­ Pfle­ge­fach­kräf­ten­ (BIGA)

Posted on February 26, 2015 by - Uncategorized

Anwerbung und autonome Zuwanderung von Pflegefachkräften nach Deutschland sind wichtige Strategien der Fachkräftesicherung. Es soll Transparenz in Bezug auf Zuwanderung und betriebliche Eingliederung geschaffen werden. Dafür wird genau eruiert, aus welchen Ländern Pflegefachkräfte zuwandern und welche Rolle dabei jeweils die autonome, also die selbständige Migration spielt. Zudem wird exploriert, wie der Zuwanderungsprozesse befördert werden kann. Zum anderen wird die Anwerbung genauer untersucht und es soll identifiziert werden, ob und wie sich die Art der Zuwanderung auf die betriebliche Integration auswirken kann. Die betriebliche Integration von ausländischen Pflegefachkräften wird in den drei Sektoren Krankenhaus, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen untersucht. Dabei sollen sowohl hemmende als auch fördernde Faktoren identifiziert werden. Das Projekt wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Darüber hinaus besteht ein Transferbeirat, der aus den Projektergebnissen Handlungsansätze ableitet und diese in der Branche verbreitet.

The­ VET­-Sys­tem­ and­ Eco­no­mic­ De­ve­lop­ment­ Stra­te­gies

Posted on February 26, 2015 by - Uncategorized

Arbeitsmarktobservatorien stellen verlässliche und passgenaue Informationen über die aktuellen Entwicklungen auf den nationalen, regionalen und lokalen Arbeitsmärkten zur Verfügung. Darüber hinaus nehmen sie aktiv an der Planung, Implementierung und Evaluierung von regionalen und lokalen Arbeitsmarktstrategien teil. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil der regionalen und lokalen Entwicklungsstrategien. Um die Verbindungen zwischen dem Aus- und Weiterbildungssystem und dem Arbeitsmarkt zu verbessern, sollten die Aus- und Weiterbildungspolitik und die Strategien für Wirtschaftsentwicklung stärker zusammengedacht werden. Innovative Praktiken in Bezug auf die Koordinierung der Aus- und Weiterbildungspolitik mit Strategien für Wirtschaftsentwicklung existieren bereits in vielen Regionen und Orten Europas. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Erfolgskriterien, die diesen Initiativen zu Grunde liegen, herauszuarbeiten — insbesondere die Rolle der passgenauen Arbeitsmarktinformationen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse soll eine Toolbox entwickelt werden, mit deren Hilfe die regionalen und lokalen Arbeitsmarktobservatorien ihre Prognoseaktivitäten mit den Bedarfen der Aus- und Weiterbildungsakteure und der regionalen Wirtschaft koordinieren können.

Eu­ro­pe­an­ Net­work­ on­ Re­gio­nal­ La­bour­ Mar­ket­ Mo­ni­to­ring­ (EN RLMM)

Posted on February 26, 2015 by - Uncategorized

Das European Network on Regional Labour Market Monitoring (EN RLMM) wurde im Jahr 2006 gegründet und vereint über 400 Mitglieder aus 30 Ländern.

Es verfolgt das Ziel, das regionale und lokale Arbeitsmarktmonitoring weiterzuentwickeln durch:

  • Bündelung von wissenschaftlicher Expertise und praktischen Erfahrungen
  • Austausch von Beispielen guter Praxis
  • Entwicklung von Indikatoren und Standards für regionale Arbeitsmarktbeobachtung
  • Kooperation mit europäischen Organisationen

Durch die Beteiligung von Akteuren aus der Forschung und Politik, den Arbeitsverwaltungen, Statistischen Ämtern und Unternehmensberatungen bringt das Netzwerk wissenschaftliche Expertise und praktische Erfahrungen zusammen. Der Austausch im Netzwerk findet über die Jahrestreffen, Sammelbände zum Jahresthema, gemeinsamen Projekte, Surveys und Newsletter statt.

Die Big Data Working Group des EN RLMM erforscht, wie Big Data für Arbeitsmarktanalysen genutzt werden kann. Durch die Anwendung der Erkenntnisse stellen die Mitglieder Daten und Analysen für evidenzbasierte Politikgestaltung zur Verfügung. Im Jahr 2021 wird die Big Data Knowledge Hub starten und Bestände an Internetdaten für Arbeitsmarktanalysen zur Verfügung stellen.

Des Weiteren ermöglicht The Initiative for Networking Regional and Local Labour Market Observatories Across Europe über 750 Arbeitsmarktobservatorien praxisorientierten Austausch.

Die Netzwerkaktivitäten werden durch den hochrangig besetzten Ausschuss wissenschaftlich begleitet: Sapienza—Università di Roma, Università degli Studi di Milano-Bicocca, Goethe-Universität Frankfurt am Main, University of Exeter, University of Stirling, Cracow University of Economics, Luxembourg Institute of Socio-Economic Research, Russische Akademie der Wissenschaften.