Betrieb des Monats Mai 2022 - Wege aus der Pandemie: Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg

Das virtuelle Praxisformat „Betrieb des Monats - Wege aus der Pandemie“ präsentiert im Mai das Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg. Seit November 2021 stellt sich in Fortsetzung des erfolgreichen Formats "Betrieb des Monats" monatlich ein mittelständischer Arbeitgeber aus Hessen per Video vor und berichtet von Aktivitäten zur Fachkräftesicherung auf dem Weg aus der Pandemie. Im neuen Video präsentiert das Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg aus Wesertal moderne Strategien zur Fachkräftesicherung in der Pflegebranche als Teil der kritischen Infrastruktur. LINK zum Video.

KOMPASS-Studie zu Lernortkooperationen in der Pflegeausbildung veröffentlicht

Eine Studie im Auftrag von Arbeits- und Bildungsministerium des Landes Rheinland-Pfalz gibt einen Überblick über die derzeitige Umsetzung von Lernortkooperationen in der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Im Herbst 2021 wurden dazu die Pflegeschulen, Krankenhäuser, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen vom IWAK befragt. Viele hatten sich zum Zeitpunkt der Befragung zu festen Ausbildungsverbünden zusammengeschlossen. Zur KOMPASS-Studie

Die Studie wurde im Rahmen des Förderprogramms KOMPASS.RLP durchgeführt. Ein Ergebnis stellt der Aufbau einer zentralen Koordinierungsstelle für die Pflegeausbildung mit Praxisplatzbörse dar. Mehr Informationen

Auswirkungen der Pandemie und Ukrainekrise – fünf regelmäßige Informationsformate

Wie wirkt sich die Pandemie und die Ukrainekrise auf Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Ausbildung, Weiterbildung, Digitalisierung und regionale Kooperationen aus? Wie ist die Inanspruchnahme von Hilfen? Fünf zielgruppenspezifische Informationsformate geben Auskunft - LINK

22. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Der aktuelle Regionaldatenreport zeigt, dass im April 2022 die Kurzarbeit in den von der Pandemie stark betroffenen Branchen weiter abnimmt, jedoch bei Betrieben, die mit den Folgen der Ukrainekrise konfrontiert sind, ansteigt. Die Arbeitsmarktdynamik nimmt zwar stetig zu, jedoch zeigen sich im März und April jahreszeitlich untypische Einbrüche, möglicherweise auch im Zusammenhang mit der Ukrainekrise. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist im dritten Pandemiejahr nicht weiter eingebrochen. Der rückläufige Trend ist jedoch bei den gemeldeten Ausbildungsbewerber*innen noch nicht gestoppt. Einige Kreise und kreisfreie Städte zeigen jedoch gegensätzliche Entwicklungen. Zum Regionaldatenreport.

Großes Interesse am Lunchtalk zu den Auswirkungen der demografische Entwicklungen auf die Fachkräftesituation im Gesundheitswesen

Mehr als 110 Personen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und vereinzelt auch aus anderen Teilen Deutschlands haben am heutigen Lunchtalk teilgenommen. Thema waren die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Fachkräftesituation im Gesundheitswesen. Dr. Oliver Lauxen (IWAK) präsentierte Daten aus dem "Hessischen Pflegemonitor" und dem "Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz". Demnach ist die Arbeitsmarktsituation schon derzeit von Engpässen geprägt; die demografische Entwicklung dürfte diese noch verschärfen. Zum Foliensatz

Drei Gäste gaben Einblick in Startegien zur Fachkräftesicherung, die in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens umgesetzt werden. Für den Bereich der Rettungsdienste zeigte Uwe Frohn, Bereichsleiter Rettungsdienst im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz, im Interview mit Herrn Dr. Lauxen, dass die erfolgreichen Nachqualifizierungsstrategien der vergangenen Jahre an ihr Ende kommen, andererseits die Ausbildungskapazitäten nicht weiter ausgeweitet werden können. Für die Physiotherapie mahnte Dagmar Schlaubitz (PHYSIO DEUTSCHLAND, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland) dringend notwendige Attraktivitätssteigerungen über höhere Vergütungen und eine Akademisierung der Physiotherapie-Ausbildung an. Andrea Bergsträßer (Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern & Landespflegekammer Rheinland-Pfalz) betonte im Interview mit Herrn Dr. Lauxen die Eigenverantwortlichkeit der Pflege. Die Politik müsse der Pflege Möglichkeiten geben, strukturelle Veränderungen umzusetzen.

Viele Themen konnten in der Kürze der Zeit lediglich angerissen werden. Dennoch ermöglichte der Lunchtalk einen Einblick in die Vielfalt der Fachkräftesicherungsaktivitäten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens.

IAB-Betriebspanel Hessen: Die Beschäftigten in hessischen Betrieben – Personalbedarfe, Personalbewegungen und Anreize zur Mitarbeitendenbindung

Zwar hat die Pandemie zu einer kurzfristigen Entspannung der zum Teil angespannten Fachkräftesituation in Hessen beigetragen, die Auswirkungen des gesellschaftlichen Megatrends der demografischen Entwicklung hat die Pandemie jedoch nicht nachhaltig ausgebremst. Der 1. Report zum IAB-Betriebspanel 2021 nimmt deshalb die Beschäftigtenstruktur, Personalbewegungen, Personalbedarfe sowie ausgewählte betriebliche Aktivitäten zur Mitarbeitendenbindung in den Blick, um zu analysieren wie die hessischen Betriebe im zweiten Jahr der Corona-Pandemie dastehen und wie sie sich in Sachen Fachkräftesicherung aufgestellt haben. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 1.000 hessischen Betrieben zwischen Juli und November 2021.

Zur Pressemeldung, zum Report, zur Infografik

Schulgeldfreie Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen in RLP

Die meisten Gesundheitsfachberufe sind bereits derzeit von Engpässen betroffen. Die Nachfrage der Arbeitgeber kann mit dem zur Verfügung stehenden Angebot nicht gedeckt werden. Das zeigt auch das neueste "Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz". Obwohl ErgotherapeutInnen, PodologInnen oder Pharmazeutisch-technische AssistentInnen auf dem Arbeitsmarkt fehlen, mussten Auszubildende bislang in den meisten rheinland-pfälzischen Schulen ein monatliches Schulgeld zahlen. Das IWAK hat dies in seinen Studien immer kritisiert, da sich die Schulgeldpflicht negativ auf die Attraktivität der Ausbildungen auswirkt. Heute hat das zuständige Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in einer Pressemeldung verkündet, die 19 Privatschulen im Bundesland so zu unterstützen, dass diese kein Schulgeld mehr erheben müssen. Im Sinne der Fachkräftesicherung in den Gesundheitsfachberufen ist dies als Erfolg zu werten. Zur Pressemeldung des MASTD

Website des Förderprogramms KOMPASS.RLP ist online

Im vergangenen Jahr haben Arbeits- und Bildungsministerium Rheinland-Pfalz das Förderprogramm KOMPASS.RLP aufgelegt. Ziel ist die Unterstützung von Lernortkooperationen in der generalistischen Pflegeausbildung. Das IWAK hat zum Start des Förderprogramms eine Studie durchgeführt, deren Ergebnisse zeitnah veröffentlicht werden. Mittlerweile ist die Website des Förderprogramms online. Dort finden sich Informationen zu den KOMPASS-Projekten und zur neu eingerichteten Koordinierungsstelle. Perspektivisch wird auf der Website zudem eine Praxisplatzbörse eingerichtet. Zur KOMPASS-Website

Monitoring der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Wirtschaftssanktionen gegen Russland auf die Wirtschaft und Arbeitsmärkte in den Regionen Hessens

Das neue Monitoring-Format von IWAK hat das Ziel, einen Beitrag zu mehr Transparenz und zum notwendigen Orientierungswissen für Entscheider*innen vor Ort und auf Landesebene zu leisten. Unser herzlicher Dank gilt den kommunalen Wirtschaftsförderer*innen, die ihr Wissen hierfür mit uns geteilt haben.

Zum Ersten Bericht des Monitorings (Stand Anfang/ Mitte April). Weitere Entwicklungen in diesem Format werden in den kommenden Monaten folgen.

21. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Der aktuelle Regionaldatenreport zeigt eine ambivalente Entwicklung des hessischen Arbeitsmarktes im März 2022. Während Kurzarbeit weniger in Anspruch genommen wird und die Arbeitslosenzahlen weiter sinken, sinkt inzwischen auch die Zahl der gemeldeten offenen Stellen in den hessischen Betrieben wieder. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Letzteres eine Folge der aktuellen Krise in der Ukraine und Osteuropa sein kann. In den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen sind diese Entwicklungen weiterhin unterschiedlich stark ausgeprägt. Zum Regionaldatenreport.