Die neue Hessischen Fachkräfteinitiative „Zukunftsgerecht und regional“ - Auftaktveranstaltung am 19.01.23 und Webseite

Das große Interesse von rund 300 Teilnehmenden an der Auftaktveranstaltung zur neuen Hessischen Fachkräfteinitiative „Zukunftsgerecht und regional“ zur Vorstellung der neuen Arbeitsmarkt- und Berufsprognosen in Hessen und seinen Regionen bis 2028 und weiteren Unterstützungsangeboten  ist ein deutliches Zeichen, dass das Thema Fachkräftesicherung in Hessen und seinen Regionen von großer Bedeutung ist. Wir laden Sie herzlich ein, die Website der Hessischen Fachkräfteinitiative www.hessische-berufsprognosen.de zu besuchen und dort folgende  Informationen zu finden:

  • Präsentation, Videoaufnahmen und Pressemeldungen zu der Veranstaltung
  • einen umfassenden Bericht mit den aktuellen Prognoseergebnissen auf Landesebene und im regionalen Vergleich
  • 26 Regionaldossiers für alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte
  • ein interaktives Datentool für eigene Analysen und zur Erstellung von Prognosen differenziert nach Regionen, Berufsgruppen und Qualifikationsniveaus
  • Nähere Informationen zu den weiteren Unterstützungsangeboten wie Zukunftswerkstätten und Vernetzungsformaten

Fragen und Feedback gerne an Lora Demireva (demireva@em.uni-frankfurt.de) oder Dennis Schmehl (schmehl@em.uni-frankfurt.de) richten.

Hessischer Lohnatlas 2022 am Freitag, 16.12.2022 - Erkenntnisse und Dokumentation

Wir haben uns sehr über das große Interesse an der dritten Auflage des Hessischen Lohnatlas gefreut. Bei der Vorstellung der neuen Daten des Hessischen Lohnatlas am vergangenen Freitag, dem 16. Dezember 2022 wurde deutlich, dass sich die Lohnlücke in Hessen in den vergangenen 10 Jahren deutlich verringert hat. Sie beträgt noch 9 Prozent.  Wir gehen davon aus, dass auch die gezielte Strategie zur Verbesserung der Entgeltungleichheit in Hessen, der sogenannte „Hessische Weg“ seine Wirkung entfaltet. Zudem wurde bei der Veranstaltung erstmals der Hessische Frauenpreis für Lohngleichheit vergeben. Preisträgerin ist die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros in Hessen, deren Mitglieder wesentliche Beiträge zur Sensibilisierung für die Thematik der Entgeltgleichheit vor Ort in den hessischen Kommunen leisten.

Unter diesem Link finden Sie eine Dokumentation der Veranstaltung. Besuchen Sie gerne die Webseite des Hessischen Lohnatlas www.hessischer-lohnatlas.de. Dort können Sie alle Texte, Tabellen und Grafiken aus den 700 Seiten des neuen Hessischen Lohnatlas auswählen, herunterladen oder über Social Media teilen, sowie Ihre eigenen Analysen erstellen.

Abschlussbericht zum IAB-Betriebspanel Hessen 2021: Fachkräftesicherung in der Corona-Pandemie und darüber hinaus

Heute hat das IWAK den Abschlussbericht zum IAB-Betriebspanel Hessen 2021 veröffentlicht. Der Abschlussbericht enthält die vier im Laufe des Jahres veröffentlichten Einzel-Reports sowie vertiefende Analysen zur wirtschaftlichen Lage der hessischen Betriebe. Insgesamt wurde untersucht, inwieweit die hessischen Betriebe die Zeit der Pandemie genutzt haben, um innerbetriebliche Veränderungen anzustoßen, die der Deckung des aktuellen und zukünftigen Personalbedarfs dienen. Schwerpunkte liegen auf Personalpolitik, Personalbewegungen, dualer Ausbildung, Digitalisierung sowie Innovativität. Zum Abschlussbericht, zu den Infografiken, zur Pressemeldung

27. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Der aktuelle Regionaldatenreport zum Stand November 2022 zeigt, dass nur wenige Neuanmeldungen von Kurzarbeit stattfinden. Diese stammen vor allem aus energieintensiven Branchen. Der Bestand an Arbeitslosen sinkt im Vergleich zum Vormonat weiter, was durch die geringe Zahl an Zugängen im November bedingt ist. Sowohl im Oktober als auch im November hat die Zahl der neu gemeldeten offenen Arbeitsstellen zugenommen, insgesamt fällt die Arbeitsmarktdynamik jedoch verhaltener aus als im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu den Vorjahren übersteigt die Zahl gemeldeter Berufsausbildungsstellen erstmals jene der gemeldeten Bewerber*innen. Dies führt zu einem weiteren Anstieg der unbesetzten Berufsausbildungsstellen. Es bleibt genau zu beobachten, inwiefern sich die Schwierigkeiten Berufsausbildungsstellen zu besetzen, in den kommenden Jahren weiter verfestigen. Zum Regionaldatenreport.

Überregionaler, virtueller Hessischer Zukunftsdialog 2022 am 9.11.20222

Der diesjährige Zukunftsdialog hat am 9. November 2022 stattgefunden und stand unter dem Motto: „Raus aus der Unsicherheit - Die Jungen trauen sich etwas. Die Älteren auch! – Fachkräftesicherung in den hessischen Regionen“. Es wurden Beispiele Guter Praxis aus Betrieben und Unternehmen sowie aus der öffentlichen Verwaltung vorgestellt. Sie zeigen auf, wie junge und ältere Beschäftigte mutig neue Wege in ihrer beruflichen Entwicklung einschlagen, ihre Potentiale und Erfahrungen in die Arbeitswelt einbringen und damit auf wertvolle Weise zur Fachkräftesicherung in Hessen beitragen.

Zur Dokumentation mit Präsentationen und Zusammenfassungen aus den Workshops, Kontaktdaten und Videos von den Theaterausführungen.

Studie zu Entwicklungen im Ausbildungsbereich veröffentlicht

Im Rahmen der "Bestandsaufnahme Ausbildungsstätten Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz" hat das IWAK zentrale Entwicklungen im Ausbildungsbereich für die bundes- und landesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberufe nachgezeichnet. Schülerzahlenentwicklung, Bewerberlage oder altersbedingte Ersatzbedarfe beim Lehrpersonal der Schulen unterscheiden sich je nach Gesundheitsfachberuf. Entsprechend fallen die Potenziale für eine Ausweitung der Ausbildungskapazitäten unterschiedlich groß aus. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme wurden heute im Fachbeirat zum Landesprojekt vorgestellt. Die Studie steht zum Download zur Verfügung.

IWAK-Lunchtalk: Betriebliche Potenziale

Im heutigen Lunchtalk wurden Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen präsentiert, die zeigen, inwieweit sich das betriebliche Verhalten in Bereichen wie Aus- und Weiterbildung oder Arbeitsgestaltung durch die Corona-Pandemie verändert hat. Einige Veränderungen lassen sich als Potenziale zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen interpretieren. Betriebe sind in der Pandemie resilienter geworden. Gäste im Lunchtalk, die die Ergebnisse kommentiert haben, waren Sebastian Kühnel von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und Dr. Ulrike Niedner-Kalthoff aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Zur Präsentation

"Netzwerk Anpassungsmaßnahmen" - Projektlaufzeit verlängert

Die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland ist in der Pflegebranche bereits weit verbreitet. Das Angebot an Anpassungsmaßnahmen ist jedoch weiterhin unzureichend. Das Arbeitsministerium Rheinland-Pfalz verlängert darum die Laufzeit des Landesprojekts "Netzwerk Anpassungsmaßnahmen", welches durch das IWAK betreut wird. Ab dem 01. Januar 2024 ändern sich wesentliche rechtliche Rahmenbestimmungen im Anerkennungsverfahren. Im Jahr 2023 wird es vor allem darum gehen, die Pflegeschulen bei der Vorbereitung darauf zu unterstützen.

IWAK auf dem "Pflegetag Hessen"

Dr. Oliver Lauxen hat mit einem Impulsvortrag zum "Pflegetag Hessen - Stark für die Pflege" des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) beigetragen. Neben aktuellen Zahlen zum Fachkräftemangel aus dem Hessischen Pflegemonitor berichtete er aus dem Projekt "WIR im Krankenhaus" und zeigte, woran die Integration ausländischer Pflegefachpersonen nicht selten scheitert und wie Arbeitgeber eine nachhaltige Integration unterstützen können. Weitere Themen auf dem Pflegetag waren die Chancen der Akademisierung und neue Tätigkeitsfelder für Pflegefachpersonen.

Vorausberechnungen zur Arbeitsmarktlage in den Gesundheitsfachberufen

Im Zuge der Veröffentlichung der neuen rheinland-pfälzischen Vereinbarung zur "Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative" sind auch neue Prognoserechnungen bis zum Jahr 2035 veröffentlicht worden. Das IWAK hat Angebot und Nachfrage für alle Gesundheitsfachberufe vorausberechnet. In der Gesamtschau von aktueller und zukünftiger Arbeitsmarktlage ergeben sich Zielgrößen für die Fachkräftesicherung.

Die neuen Vorausberechnungen sind im Webportal zum "Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz" zu finden: Zum Webportal