IAB-Betriebspanel Hessen: Innovative Organisationsstrukturen, Produkte und Dienstleistungen

In Zeiten des rapiden technologischen Wandels und der Globalisierung stellen betriebliche Innovationen einen wichtigen Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und der Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze dar. Knapp zwei von fünf hessischen Betrieben haben im Jahr 2020 Innovationen umgesetzt. Die Innovationskraft der Betriebe blieb damit im Vergleich zum Vorjahr stabil, obwohl deutlich mehr Betriebe geplante Innovationen aufgrund der Pandemie nicht durchgeführt haben. Um auf die veränderte Nachfragesituation am Markt zu reagieren, erweiterten mehr Betriebe ihr Angebot um bereits am Markt bestehende Produkte oder Dienstleistungen. Der Anteil der Betriebe, die ihre bestehenden Produkte oder Dienstleistungen weiterentwickelt haben, sank hingegen auf einen Tiefstwert.

Diese und weitere Ergebnisse zum betrieblichen Ausbildungsverhalten finden sich im 4. Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2021. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 1.100 Betrieben zwischen Juli und November 2021

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Lunchtalk am 23. September: „Ende der Verbrennertechnik! Auswirkungen auf regionale Arbeitsmärkte in Hessen – strategische Entwicklungspotenziale nutzen!“

Zur Präsentation von Walter Dreßbach (Main-Kinzig-Kreis, Referat Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur)

Zur Präsentation von Dr. Christa Larsen (IWAK)

25. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Der aktuelle Regionaldatenreport zeigt, dass im August 2022 nur noch sehr wenige Neuanmeldungen von Kurzarbeit stattfinden. Dies trifft auch auf den Automotive-/Zuliefererbereich im Strukturwandel zu. Der Bestand an Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat noch etwas größer, jedoch steigt die Zahl der Abgänge im August wieder an. Im August bleibt die Zahl der gemeldeten offenen Arbeitsstellen zwar hoch, jedoch ist seit Kriegsbeginn in der Ukraine die Arbeitsmarktdynamik eher verhalten. Mit Beginn des Ausbildungsjahres ist die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen noch groß, auch weil die Zahl der Ausbildungsplätze im Vergleich seit Pandemiebeginn wieder deutlich ansteigt, der Rückgang der Zahl der Ausbildungsbewerber*innen jedoch noch immer nicht gestoppt werden kann. Im August gibt es allerdings auch noch unversorgte Bewerber*innen in vielen Berufen. Zum Regionaldatenreport

IAB-Betriebspanel Hessen: Digitalisierung von Arbeit und betrieblicher Weiterbildung in hessischen Betrieben

Die durch die Corona-Krise hervorgerufene Ausnahmesituation hat einen vermutlich nie dagewesenen Digitalisierungsschub für Betriebe und für den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter ausgelöst. Die wohl einschneidendste Änderung für den Arbeitsalltag der Beschäftigten kam dem mobilen Arbeiten zu: Zum Befragungszeitpunkt von Juni bis November 2021 gab es in einem Drittel der Betriebe zumindest für einen Teil der Beschäftigten die Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Ein Drittel dieser Betriebe plante mobile Arbeitsplätze auch perspektivisch in größerem Umfang anzubieten als vor der Corona-Krise. Auch in der betrieblichen Weiterbildung ließen sich im Zuge der Corona-Pandemie deutliche Veränderungen beobachten. Hessische Betriebe agierten im 1. Halbjahr 2021 wie im Vorjahreszeitraum zurückhaltender in der Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen als noch vor der Pandemie. Die Maßnahmen, die noch stattfanden, verlagerten sich jedoch stark in den digitalen Raum.

Diese und weitere Ergebnisse zur Digitalisierung von Arbeit und betrieblicher Weiterbildung finden sich im 3. Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2021. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 1.100 Betrieben zwischen Juli und November 2021.

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IWAK erstellt den "Hessischen Pflegebericht 2023"

Das IWAK hat vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration den Auftrag für die Erstellung des "Hessischen Pflegeberichts 2023" erhalten. Im Pflegebericht wird die pflegerische Infrastruktur (auch komplementäre Unterstützungsangebote) auf Gemeindeebene abgebildet. Anschließend werden Prognosen zur Weiterentwicklung von Angebotsstruktur und Bedarfslage erstellt sowie Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur entwickelt. Zur Projektseite

Good Practice im IWAK-Lunchtalk: Integration ausländischer Fachkräfte

Im heutigen IWAK-Lunchtalk stand die nachhaltige Integration ausländischer Fachkräfte im Fokus. Dr. Oliver Lauxen (IWAK) zeigte auf Basis von Interviews mit zugewanderten Pflegekräften Herausforderungen für die Integration auf (siehe Foliensatz). Rebecca Rosen und Tanja Hölper (St. Josefs-Hospital, Wiesbaden) berichteten den 130 Teilnehmenden daraufhin, wie ein Arbeitgeber die beschriebenen Herausforderungen bewältigen und die Integration unterstützen kann. Mit dem Pflegequalifizierungszentrum Hessen (PQZ, https://www.pqz-hessen.de/) steht eine Unterstützungs- und Beratungsstruktur zur Verfügung, die von allen hessischen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Anspruch genommen werden kann. Stefan Hagen, der stellvertretende Leiter, hat einen Einblick in das Angebotsportfolie des PQZ gegeben. Der Lunchtalk wurde von der Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen unterstützt.

Dokumentation Veranstaltung "Lernortkooperationen stärken"

Am 28. Juni 2022 hat das IWAK gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der AG Unterstützung eine virtuelle Fachveranstaltung zur Gestaltung von Lernortkooperationen in der neuen Pflegeausbildung durchgeführt. 165 Teilnehmende, vorwiegend aus Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Pflegeschulen, haben Herausforderungen und Gestaltungsansätze diskutiert. In fünf Breakout-Sessions wurden Ansätze guter Praxis vorgestellt und weiterentwickelt. Foliensätze sowie eine Ergebnisdokumentation finden Sie HIER.

24. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Der aktuelle Regionaldatenreport zeigt, dass im Juni 2022 die Inanspruchnahme von Kurzarbeit in vielen Branchen gegen Null geht. Der Bestand an Arbeitslosen nimmt diesen Monat erstmals seit längerem wieder zu, was jedoch auf den Sondereffekt der erstmaligen Erfassung ukrainischer Geflüchteter im Rechtskreis SGB-II zurückzuführen ist. Gleichzeitig gehen die Abgänge aus Arbeitslosigkeit zurück. Die gemeldeten offenen Arbeitsstellen bleiben weiterhin auf höherem Niveau als in den ersten beiden Jahren der Pandemie, jedoch fällt die Arbeitsmarktdynamik von März bis Juni relativ schwach aus - möglicherweise im Zusammenhang mit der Ukrainekrise. Die Zahl der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen nimmt im dritten Pandemiejahr wieder zu. Der rückläufige Trend bei den gemeldeten Ausbildungsbewerber*innen setzt sich auch im Juni 2022 weiter fort. Regional zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen. Zum Regionaldatenreport.

Lunch-Talk am 24. Juni: Kommunale Jobcenter zwischen Corona-Pandemie und Koalitionsvertrag

Zur Präsentation von Dr. Joachim Wentzel (HMSI) und Lisa Schäfer (IWAK)

IAB-Betriebspanel Hessen: Das Ausbildungsverhalten der hessischen Betriebe – Folgen für die Fachkräftesicherung

Eine geringe Auslastungsquote, sinkende Bewerbungs- und Ausbildungsabschlusszahlen – bei gleichzeitig immer größer werdendem Fachkräftebedarf – sind Trends, die bereits vor der Corona-Pandemie eine Herausforderung für die hessische Ausbildungslandschaft darstellten und sich durch die Corona-Pandemie weiter zugespitzt haben. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe ist im Ausbildungsjahr 2020/21 auf einen historisch niedrigen Wert von 26 Prozent gesunken. Betriebe hatten dabei große Probleme ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Im Ausbildungsjahr 2021/2022 wurden zum Befragungszeitpunkt zwar wieder etwas häufiger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahreszeitraum, die Bewerbungssituation stellte sich allerdings für viele Betriebe nach wie vor schlechter dar als vor der Corona-Pandemie. Um ihren Fachkräftebedarf zu decken, setzten Betriebe verstärkt auf die Übernahme ihrer Absolventinnen und Absolventen, die Übernahmequote der Auszubildenen lag mit 74 Prozent so hoch wie nie zuvor.

Diese und weitere Ergebnisse zum betrieblichen Ausbildungsverhalten finden sich im 2. Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2021. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 1.100 Betrieben zwischen Juli und November 2021.

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