Studie zu Entwicklungen im Ausbildungsbereich veröffentlicht

Im Rahmen der "Bestandsaufnahme Ausbildungsstätten Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz" hat das IWAK zentrale Entwicklungen im Ausbildungsbereich für die bundes- und landesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberufe nachgezeichnet. Schülerzahlenentwicklung, Bewerberlage oder altersbedingte Ersatzbedarfe beim Lehrpersonal der Schulen unterscheiden sich je nach Gesundheitsfachberuf. Entsprechend fallen die Potenziale für eine Ausweitung der Ausbildungskapazitäten unterschiedlich groß aus. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme wurden heute im Fachbeirat zum Landesprojekt vorgestellt. Die Studie steht zum Download zur Verfügung.

IWAK-Lunchtalk: Betriebliche Potenziale

Im heutigen Lunchtalk wurden Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen präsentiert, die zeigen, inwieweit sich das betriebliche Verhalten in Bereichen wie Aus- und Weiterbildung oder Arbeitsgestaltung durch die Corona-Pandemie verändert hat. Einige Veränderungen lassen sich als Potenziale zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen interpretieren. Betriebe sind in der Pandemie resilienter geworden. Gäste im Lunchtalk, die die Ergebnisse kommentiert haben, waren Sebastian Kühnel von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und Dr. Ulrike Niedner-Kalthoff aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Bei Interesse an dem Foliensatz wenden Sie sich gerne an d.behr@em.uni-frankfurt.de

"Netzwerk Anpassungsmaßnahmen" - Projektlaufzeit verlängert

Die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland ist in der Pflegebranche bereits weit verbreitet. Das Angebot an Anpassungsmaßnahmen ist jedoch weiterhin unzureichend. Das Arbeitsministerium Rheinland-Pfalz verlängert darum die Laufzeit des Landesprojekts "Netzwerk Anpassungsmaßnahmen", welches durch das IWAK betreut wird. Ab dem 01. Januar 2024 ändern sich wesentliche rechtliche Rahmenbestimmungen im Anerkennungsverfahren. Im Jahr 2023 wird es vor allem darum gehen, die Pflegeschulen bei der Vorbereitung darauf zu unterstützen.

Überregionaler, virtueller Hessischer Zukunftsdialog 2022 am 9.11.20222, 9.30 bis 13 Uhr

Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet: „Raus aus der Unsicherheit – Die Jungen trauen sich etwas. Die Älteren auch! – Fachkräftesicherung in den hessischen Regionen. Zum Programm.

IWAK auf dem "Pflegetag Hessen"

Dr. Oliver Lauxen hat mit einem Impulsvortrag zum "Pflegetag Hessen - Stark für die Pflege" des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) beigetragen. Neben aktuellen Zahlen zum Fachkräftemangel aus dem Hessischen Pflegemonitor berichtete er aus dem Projekt "WIR im Krankenhaus" und zeigte, woran die Integration ausländischer Pflegefachpersonen nicht selten scheitert und wie Arbeitgeber eine nachhaltige Integration unterstützen können. Weitere Themen auf dem Pflegetag waren die Chancen der Akademisierung und neue Tätigkeitsfelder für Pflegefachpersonen.

Vorausberechnungen zur Arbeitsmarktlage in den Gesundheitsfachberufen

Im Zuge der Veröffentlichung der neuen rheinland-pfälzischen Vereinbarung zur "Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative" sind auch neue Prognoserechnungen bis zum Jahr 2035 veröffentlicht worden. Das IWAK hat Angebot und Nachfrage für alle Gesundheitsfachberufe vorausberechnet. In der Gesamtschau von aktueller und zukünftiger Arbeitsmarktlage ergeben sich Zielgrößen für die Fachkräftesicherung.

Die neuen Vorausberechnungen sind im Webportal zum "Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz" zu finden: Zum Webportal

Konstruktiver Austausch über die Gestaltung modularer Anpassungslehrgänge

Im 8. Workshop des rheinland-pfälzischen "Netzwerks Anpassungsmaßnahmen" haben sich die Teilnehmenden über die Konzeption modularer und nach AZAV zertifizierter Anpassungslehrgänge für ausländische Pflegefachpersonen ausgetauscht. Ein Beispiel guter Praxis hat das Klinikum Worms vorgestellt. Die Unterrichtsinhalte sind in Module aufgeteilt, die fortlaufend von der Pflegeschule angeboten werden. Die Arbeit auf Station wird durch Mentorinnen und Mentoren sowie durch qualifizierte Praxisanleitungen intensiv begleitet. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Oliver Lauxen unter lauxen@em.uni-frankfurt.de oder 069 798 25457.

Lunchtalk: Wie können Betriebe in Hessen von den Erfahrungen aus der Pandemie profitieren, um sich neuen Herausforderungen zu stellen?

Die Veranstaltung wird am 25. November 2022 von 12 bis 13 Uhr im virtuellen Format stattfinden. Es werden Befunde aus dem IAB-Betriebspanel Hessen präsentiert und diskutiert. Zur Einladung und Anmeldung.

Lunchtalk: Mit Abitur ungelernt in den Arbeitsmarkt ein- und aufsteigen - eine Ausnahme? Wird die Gruppe Angelernter heterogener?

Immer mehr junge Menschen wagen den Direkteinstieg in den Arbeitsmarkt. Sie arbeiten als sogenannte Angelernte, haben also keinen Berufs- oder Studienabschluss. Die meisten von ihnen verfügen jedoch über einen höheren Schulabschluss, allein in Hessen haben schon über 30 Prozent der Angelernten Abitur. Ihre Tätigkeiten sind oft anspruchsvoll und lukrativ. Die meisten arbeiten als Fach- und Führungskräfte in den unterschiedlichsten Branchen. Beim IWAK-Lunchtalk am 21.10.2022 wurde mit Experten erörtert, wie dieses Phänomen einzuordnen ist.

Zur Präsentation von Dr. Christa Larsen, IWAK.

26. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Der aktuelle Regionaldatenreport zeigt, dass im September 2022 weiterhin nur sehr wenige Neuanmeldungen von Kurzarbeit stattfinden. Im Bereich energieintensiver Branchen dreht sich dieser Trend jedoch möglicherweise um. Der Bestand an Arbeitslosen sinkt im Vergleich zum Vormonat deutlich, was durch eine hohe Zahl der Abgänge im September bedingt wird. Diesen Monat sinkt die Zahl der neu gemeldeten offenen Arbeitsstellen allerdings deutlich und schwächt die verhaltene Arbeitsmarktdynamik seit Kriegsbeginn in der Ukraine weiter ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl unbesetzt bleibender Berufsausbildungsstellen in diesem Jahr deutlich angestiegen, während die Zahl der unversorgten Bewerber*innen deutlich rückläufig ist. Es bleibt genau zu beobachten, inwiefern sich die Schwierigkeiten Berufsausbildungsstellen zu besetzen, in den kommenden Jahren weiter verfestigen. Zum Regionaldatenreport.