Branchenmonitoring, Gutachten und Ausbildungsstättenplan Gesundheitsfachberufe RLP

Posted on November 12, 2020 by - Uncategorized

Im ersten Teilprojekt hat das IWAK zunächst die Arbeitsmarktlage im Jahr 2020 für sämtliche bundes- und landesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberufe in den Regionen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz analysiert. Im zweiten Teilprojekt wurden Prognosen für die Angebots- und Nachfrageentwicklung bis 2035 gerechnet. Die Ergebnisse sind auf dem Webportal des Branchenmonitoring veröffentlicht.

Im Frühjahr 2022 hat das IWAK eine Bestandsaufnahme über die Ausbildungslandschaft für die Gesundheitsfachberufe in Rheinland-Pfalz erstellt. Auf der Basis der Projektergebnisse wird anschließend der Ausbildungsstättenplan als Teil des Landeskrankenhausplans aktualisiert.

Forschungsmethodisch verknüpft das IWAK im Projekt Primär- und Sekundärdaten. Die aktuelle Nachfrage nach Fachkräften wurde über eine Befragung der Leistungserbringer ermittelt (Frühjahr 2021). Das Angebot an Fachkräften konnte dagegen über Sekundärstatistiken abgebildet werden. Auch für die Bestandsaufnahme Ausbildungsstätten wurde wieder eine Befragung von Schulen und Krankenhäusern durchgeführt (Frühjahr 2022). Zusätzlich wurden Sonderauswertungen der Schulstatistik genutzt.

Auftraggeber ist das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung. Über einen Projektbeirat sind alle wichtigen Akteursgruppen im Gesundheitswesen und in der Pflege (Politik, Kostenträger, Verbände der Einrichtungsträger, Berufsverbände, Gewerkschaft, Regionaldirektion u.v.m.) in die Projektdurchführung eingebunden.

Prozess­basierte Inte­gra­ti­on mensch­li­cher Er­war­tun­gen in di­gi­ta­li­sierten Ar­beits­wel­ten – PRIME

Posted on March 26, 2020 by - Uncategorized

Im Projekt „Prozessbasierte Integration menschlicher Erwartungen in digitalisierten Arbeitswelten“ (PRIME) wird erforscht, wie die Motivation von Beschäftigten bei der Einführung digitaler Innovationen aufrechterhalten werden kann, indem die Bedürfnisse und Kompetenzen von Beschäftigten berücksichtigt werden, damit digitale Innovationen optimal genutzt werden. Ansonsten kommt es zu offenen und verdeckten Widerständen oder einer verringerten Arbeitszufriedenheit, Arbeitseffizienz und Betriebsbindung. In PRIME wurde dafür eine digitale Plattform entwickelt, die u.a. ein Monitoringinstrument für die Beschäftigtenbindung, einen Fragebogen für den Job-Fit, einen Handlungsleitfaden für soziale Innovationsprozesse und einen Fragebogen für die Bewertung von Arbeitsprozessen auf der Prozesselementenebene enthält. Die Konzepte werden in Betrieben und der öffentlichen Verwaltung erprobt.

Le­ga­le Be­schäf­ti­gung und Qua­li­fi­zierung von Haus­halts­hil­fen in Pri­vat­haus­hal­ten älte­rer Men­schen in Hessen

Posted on December 19, 2019 by - Uncategorized

Ältere Menschen, die auf alltagsunterstützende Dienstleistungen in ihrem Privathaushalt angewiesen sind, kaufen diese oft auf einem informellen Markt ein. In der Regel sind es Frauen, die solche haushaltsnahen Dienstleistungen dort anbieten und die somit aus dem Sicherungsnetz regulärer Beschäftigung rausfallen. Mit diesem Status haben diese zudem häufig keine Möglichkeit ihre Kompetenzen, die sie durch haushaltsnahe Dienstleistungen erwerben, weiterzuentwickeln und/oder diese als formale Voraussetzung für den Durchstieg in eine Fachausbildung in der Pflege oder der Erziehung zu nutzen. In diesem Forschungsprojekt wird zunächst im Rahmen einer Bestandsaufnahme exploriert, welche Kompetenzbedarfe in Haushalten älterer Menschen bestehen, wie Kompetenzen weiterentwickelt werden können und wie eine Anschlussfähigkeit in formale Ausbildungswege möglich wird. Von Interesse ist zudem, welche unterstützende Rolle dabei die Legalisierung von Beschäftigungsverhältnissen stimuliert durch Subventionen und die Beratung vor Ort spielen kann. Aufgrund der Forschungsbefunde sollen Konzepte entwickelt und in einem ausgewählten Kreis in Hessen erprobt werden. Die Befunde und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen sollen den Diskurs über die haushaltsnahen Dienstleistungen mit besonderem Fokus auf die Haushalte älterer Menschen voranbringen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die Haushalte selbst sowie besonders für die dort beschäftigten Haushaltshilfen in Hessen aufzeigen.

Branchen­monitoring Pflege 2018

Posted on July 8, 2019 by - Uncategorized

Im „Branchenmonitoring Pflege 2018“ untersucht das IWAK die aktuelle Arbeitsmarktsituation in den Regionen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz für folgende Berufe: Altenpfleger/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen, Altenpflegehelfer/innen und Krankenpflegehelfer/innen. Mittels Sekundärstatistiken wird das Angebot an Pflegekräften erfasst. Eine Befragung von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, ambulanten sowie (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen dient der Erfassung der Nachfrage nach Pflegekräften. Die Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage zeigt, in welchen Berufen und Regionen es einen Pflegekräftemangel gibt, und welche Sektoren des Gesundheits- und Sozialwesens in besonderem Maße davon betroffen sind. Mit Ergebnissen ist im Spätherbst 2019 zu rechnen.

Da­ten­auf­be­rei­tung und Inde­xie­rung für den Wette­rau­kreis

Posted on June 7, 2019 by - Uncategorized

Der Sozialindex ermöglicht einen Überblick über die soziale und wirtschaftliche Lage der Gesamtbevölkerung sowie die Lebenslagen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im Wetteraukreis. Die Daten lassen Hinweise für Prävention, Verringerung der Benachteiligungsrisiken, Verbesserung von Bildungs-, Teilhabe- und Zukunftschancen sowie für die Anpassung der Jugendhilfe- und Sozialhilfeinfrastruktur ableiten. Damit kann der Informationsbedarf von Politik und Fachkräften befriedigt sowie die fachpolitische Steuerung im Sinne der Daseinsvorsorge wesentlich unterstützt werden.

Län­der­über­greifen­der Stra­te­gie­pro­zess zur be­darfs­ge­rech­ten Ar­beits- und Fach­kräfte­si­che­rung

Posted on May 29, 2019 by - Uncategorized

In eher ländlich geprägten Regionen abseits großer Städte wird es immer wichtiger, die Qualitäten des Wirtschaftsstandortes zu sichern und auszubauen. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür stellen gut qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte dar, die bereit sind, in den Betrieben der Region zu arbeiten. Allerdings bestehen schon heute vielfach Engpässe. Um diese zu vermeiden und zukünftig gut aufgestellt zu sein, bedarf es vorausschauender Fachkräftesicherungsstrategien. Die beiden LEADER-Regionen Limburg-Weilburg in Hessen und Lahn-Taunus in Rheinland-Pfalz planen, bis zum Jahr 2021 eine gemeinsame Strategie zu entwickeln und zu implementieren. Diese soll partizipativ entstehen und auch noch nach 2021 fortgeschrieben werden. Das IWAK unterstützt die Entwicklung und Umsetzung der Strategie durch die wissenschaftliche Begleitung dieses Prozesses.

Kon­zep­te zur Bin­dung aus­län­di­scher Pfle­ge­kräf­te

Posted on December 19, 2018 by - Uncategorized

Ein Teil des Fachkräftebedarfs in der Pflege wird mittlerweile über die Anwerbung bzw. die autonome Zuwanderung von Pflegekräften aus der EU oder aus Drittstaaten gedeckt. Die dauerhafte Integration ausländischer Pflegekräfte in den einheimischen Arbeitsmarkt stellt allerdings eine Herausforderung dar.

Auf welche Weise die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz versuchen, ausländische Pflegekräfte zu integrieren und inwieweit Erfolg sie damit haben, ist bislang nicht bekannt. Das IWAK führt dazu eine Bestandsaufnahme durch. Zunächst wird eine explorative elektronische Arbeitgeberbefragung über das Webportal durchgeführt. Daran anschließend sind vertiefende qualitative Interviews geplant. Mit Ergebnissen ist im Herbst 2019 zu rechnen.

Re­gio­na­le Pfle­ge­dia­lo­ge II

Posted on December 14, 2018 by - Uncategorized

Unter Federführung des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums haben alle relevanten Akteure des Gesundheitswesens und der Pflege im Land eine Vereinbarung zur „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0“ unterzeichnet. Diese Vereinbarung enthält Zielsetzungen zur Fachkräftesicherung in fünf verschiedenen Handlungsfeldern. Die Ziele sollen bis zum Jahr 2022 erreicht werden.

Da viele Fachkräftesicherungsaktivitäten vor Ort gestaltet werden müssen, ist das IWAK beauftragt, regionale Aktivitäten anzustoßen und zu verstetigen. Dies wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge II“ umgesetzt. In den Veranstaltungen, die Workshop-Charakter haben, werden regionale Umsetzungsschwerpunkte identifiziert und Arbeitsgruppen konstituiert. Interessierte Akteure aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Pflegeschulen, Arbeitsverwaltung u.v.m. haben die Möglichkeit, gemeinsam neue Aktivitäten zur Fachkräftesicherung zu erproben oder Bewährtes auszuweiten.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

28.03. – Pflegedialog in Pirmasens

17.04. – Pflegedialog in Kaiserslautern

08.05. – Pflegedialog in Wittlich

14.05. – Pflegedialog in Kusel

16.05. – Pflegedialog in Trier

05.06. – Pflegedialog in Ludwigshafen

06.06. – Pflegedialog in Cochem

07.06. – Pflegedialog in Worms

13.06. – Pflegedialog in Bad Kreuznach

26.06. – Pflegedialog in Germersheim

05.09. – Pflegedialog in Koblenz

17.09. – Pflegedialog in Neustadt an der Weinstraße

Zur praktischen Umsetzung der neuen Pflegeausbildung sind vier zusätzliche Informationsveranstaltungen geplant. Diese sogenannten „Regionalkonferenzen Pflegeberufegesetz“ finden an folgenden Terminen mit jeweils gleichem Programm von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr statt:

25.06. in Koblenz (Aula der Julius-Wegeler-Schule, Beatusstraße 143-147, 56073 Koblenz)

26.06. in Mainz (Haus am Dom, Erbacher Hof, Liebfrauenplatz 8, 55116 Mainz)

28.06. in Speyer (Pädagogisches Landesinstitut, Raum C1.01, Butenschönstraße 2, 67346 Speyer)

14.08. in Trier (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Willy-Brandt-Platz 3, 54290 Trier)

Nähere Auskünftige erteilt Monika Noparlik unter noparlik@em.uni-frankfurt.de.

Wissen­schaft­li­che Be­glei­tung und Be­ra­tung der Hessi­schen Ar­beits­markt­po­li­tik

Posted on November 22, 2018 by - Uncategorized

Seit 2015 berät und begleitet das IWAK die Arbeitsmarktpolitik des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Die Beratung und Begleitung zielt darauf, evidenzbasierte Entscheidungen zu ermöglichen. Dafür werden quantitative und qualitative Informationen verfügbar gemacht und über verschiedene und regelmäßig umgesetzte Formate erfolgt die Unterstützung von Entscheider*innen, so dass diese ihr Wissen kontinuierlich auf dem neusten Stand halten können. Neben dem Ministerium selbst sind es vor allem Entscheider*innen in den Regionen Hessens, die in die Prozesse des Wissensaufbaus eingebunden sind. Thematisch werden Informationen zu verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Zielgruppen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Arbeitslosen generiert. Darüber hinaus steht die Fachkräftesicherung des Landes und darauf bezogene Indikatoren im Fokus. Ebenso wird Transparenz zu weiteren sozialpolitischen Themen wie beispielsweise Entgeltgleichheit oder prekäre Beschäftigung geschaffen.

Work­shop zur Fort­schrei­bung kommu­naler Aus­bil­dungs- und Ar­beits­markt­stra­te­gi­en in Hessen

Posted on November 21, 2018 by - Uncategorized

Die Fortschreibung der kommunalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategien kann durch das IWAK unterstützt werden. In Workshops erarbeiten relevante Akteure, unter Einbeziehung ihrer bisherigen Erfahrungen, Bausteine für die Weiterentwicklung ihrer kommunalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategien. Die Unterstützung des IWAK erfolgt durch Input und Moderation des Workshops sowie die Erstellung eines Strategieentwurfs.