IAB Betriebspanel Hessen: Viele Neueinstellungen bei großer Nachfrage nach qualifiziert Beschäftigten

Mit einem Anteil von zwei Dritteln an allen Beschäftigten überwog auch im Jahr 2018 weiterhin der Anteil qualifiziert Beschäftigter in Hessen. Es zeigt sich, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften insgesamt, sowie nach Fachkräften im Besonderen, auch im Jahr 2018 ungebrochen hoch war. Mehr als ein Drittel der Betriebe verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 Neueinstellungen, bei insgesamt hoher Personaldynamik. Dabei wurden über die Hälfte der insgesamt 216 tausend Neueinstellungen für qualifizierte Stellen vorgenommen (54 Prozent). Gleichzeitig waren zum Stichtag der Befragung 30 Prozent mehr Stellen auf allen Tätigkeitsniveaus offen als noch im Vorjahr. In drei von vier Fällen wurden Beschäftigte für qualifizierte Tätigkeiten gesucht. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge 2019“ abgeschlossen

Das IWAK hat nach 14 regionalen Workshops die Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge 2019“ abgeschlossen. In den Veranstaltungen, die in allen Teilen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz stattfanden, haben Vertreter/innen des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie die „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0“ vorgestellt und unter Moderation des IWAK mit den Teilnehmenden aus Pflegepraxis, Pflegeschulen, Verbänden und Kreisverwaltungen kritisch diskutiert. Darüber hinaus wurden regionale Aktivitäten angestoßen, die zur Umsetzung der Landesinitiative beitragen. Der Abschlussbericht zur Veranstaltungsreihe wird zeitnah veröffentlicht.

IAB-Betriebspanel Hessen 2018: Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert

Jede vierte Position auf der obersten Führungsebene in den Betrieben Hessens wurde im Jahr 2018 von einer Frau wahrgenommen. Auf einer zweiten Führungsebene war jede dritte Position mit einer Frau besetzt. Damit blieben Frauen, wie der aktuelle IAB-Betriebspanel Report zeigt, in den Führungsetagen weiterhin unterrepräsentiert. Weiter unterschied sich die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern entlang dem Tätigkeitsniveau sowie der Teilzeit- und Befristungsquote. Frauen waren überdurchschnittlich häufig in einfachen Tätigkeiten anzutreffen bzw. unterdurchschnittlich häufig in Tätigkeiten, die einen Hochschulabschluss voraussetzten. Allerdings zeigt die Tendenz der vergangenen zehn Jahre nach oben. Frauen waren zudem häufiger als ihre männlichen Kollegen in Teilzeit oder befristet beschäftigt. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

Merkblätter zur neuen Pflegeausbildung

Das IWAK unterstützt die Umsetzung der neuen Pflegeausbildung in Hessen unter anderem durch Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „AG Unterstützung“. Die Arbeitsgruppe initiiert regionale Informationsveranstaltungen und erarbeitet Merkblätter mit leicht verständlichen Informationen zur neuen Pflegeausbildung. Ein Merkblatt mit allgemeinen Informationen und zur Finanzierung sind mittlerweile online verfügbar unter folgendem LINK.

Hessischer Zukunftsdialog Mittelhessen 2019

Am 16. August 2019 startete bereits zum vierten Mal die Reihe des „Hessischen Zukunftsdialoges“, der dieses Jahr in den Räumlichkeiten der Firma Rittal GmbH & Co.KG in Herborn stattfand Das Motto des diesjährigen Zukunftsdialoges lautet „Nachhaltigkeit der Fachkräfteversorgung in Zeiten demografischer Lücken. Innovationspotenziale von Frauen erschließen. Regionale Zukunft sichern.“ Über 100 Interessierte aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden hatten die Gelegenheit spannende Praxisbeispiele für gelungene Fachkräftesicherung und erfolgreiche Erschließung weiblicher Berufstätige kennenzulernen und sich mit anderen zu vernetzen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung die Dokumentation der Veranstaltung.

Die weiteren zwei Veranstaltungen folgen entsprechend am 30. August bei der Orthopädischen Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie in Hessisch Lichtenau und am 15. November im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen für Nord- und Osthessen und für Südhessen können Sie hier entnehmen.

Regionalkonferenzen zur Organisation der praktischen Pflegeausbildung

Am 25. Juni fand in der Aula der Julius-Wegeler-Schule in Koblenz die erste von vier Regionalkonferenzen zur praktischen Organisation der neuen Pflegeausbildung statt. Am 26. Juni folgte eine Regionalkonferenz in Mainz, am 28. Juni eine Regionalkonferenz in Speyer. und am 14. August eine Regionalkonferenz in Trier. Seitens der beiden zuständigen rheinland-pfälzischen Landesministerien wurde der derzeitige Umsetzungs- und Planungsstand präsentiert. Mehrere Impulsgeberinnen und Impulsgeber haben Lösungsansätze für Herausforderungen im Zusammenhang mit der Organisation der Praxiseinsätze aufgezeigt. Das IWAK organisiert die Regionalkonferenzen.

Hier finden Sie die Folien der Regionalkonferenzen in Koblenz, in Speyer, in Mainz und in Trier.

Hier finden Sie das Protokoll zur Veranstaltungsreihe.

IAB-Betriebspanel Hessen 2018: Jeder vierte Betrieb fördert mobiles Arbeiten

Die Arbeitswelt unterliegt einem stetigen Wandel. Moderne digitale Technologien fördern die Entwicklung neuer Arbeitsmodelle und ermöglichen mobiles Arbeiten, zum Beispiel von unterwegs oder Zuhause. Ein Viertel der hessischen Betriebe unterstützte 2018 mobiles Arbeiten, wie aus dem aktuellen IAB-Betriebspanel Report hervorgeht. Begründet wurde mobiles Arbeiten von den Betrieben vorrangig mit höheren Flexibilitätsspielräumen der Beschäftigten sowie einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig belief sich die durchschnittlich vereinbarte Wochenarbeitszeit auf 39,4 Stunden. Zudem wurden 2017 in etwa der Hälfte der hessischen Betriebe Überstunden geleistet. Als Gegenleistung boten die Betriebe Freizeitausgleich, Vergütung oder die Wahlfreiheit zwischen den beiden Optionen. Ergänzend zum zeitnahen Ausgleich von Überstunden gab es in jedem dritten Betrieb in Hessen Regelungen zu Arbeitszeitkonten. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

IAB-Betriebspanel Hessen 2018: Angebot an Ausbildungsplätzen erreichte neuen Höchststand – jeder zweite Betrieb förderte Weiterbildungsmaßnahmen

Jeder dritte zur Ausbildung berechtigte Betrieb in Hessen hat im Ausbildungsjahr 2017/18 neue Ausbildungsplätze angeboten. Insgesamt über 62.000 Stellen, ein Rekordwert. Gleichwohl ging die Zahl der ausbildenden Betriebe weiter zurück, dabei steigt der Wettbewerb um junge Arbeitskräfte und mit ihm die Übernahmechancen. Mit der Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung wird die Beschäftigungsfähigkeit erhalten. Jeder zweite Betrieb förderte Weiterbildungsmaßnahmen. Frauen nahmen weiterhin etwas häufiger als Männer an betrieblicher Weiterbildung teil. Gleiches gilt für Beschäftigte mit Ausbildung bzw. Hochschulabschluss im Vergleich zu Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

Hessischer Zukunftsdialog 2019. - Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt: „Nachhaltigkeit der Fachkräfteversorgung in Zeiten demografischer Lücken. Innovationspotenziale von Frauen erschließen. Regionale Zukunft sichern.“

Im Hessischen Zukunftsdialog 2019 geht es darum, wie die Innovations-Potenziale von Frauen noch besser zur Fachkräftesicherung in den hessischen Regionen erschlossen werden können. Es sind drei Termine geplant, bei welchen Sie jeweils unterschiedliche Beispiele guter Praxis aus Betrieben, Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung kennenlernen können:

  • Mittelhessen: 16. August 2019 in den Räumlichkeiten der Firma Rittal GmbH & Co.KG in Herborn: Programm und Anmeldung;
  • Nord-/Osthessen: 30. August 2019 in den Räumlichkeiten des Klinikum LICHTENAU e.V in Hessisch-Lichtenau: Programm und Anmeldung;
  • Südhessen: 15. November 2019 im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden: Programm und Anmeldung folgen.

Sie können sich ab sofort unter der folgenden E-Mail-Adresse zukunftsdialoge@iwak-frankfurt.de anmelden. Die von Ihnen unterschriebene Einverständniserklärung zur Fotonutzung können Sie auch am Tag der Veranstaltung vor Ort abgeben.

Psychische Gesundheit und SGB II - Handlungsmöglichkeiten für Jobcenter und Kommunen

Jetzt liegt die Dokumentation zur Veranstaltung „Psychische Gesundheit und SGB II – Handlungsmöglichkeiten für Jobcenter und Kommunen" vor. Sie zeigt auf, wie psychische Erkrankungen erkannt werden können, welche Handlungsansätze in Jobcentern und Kommunen umgesetzt werden und …