IAB-Betriebspanel Hessen 2018: Angebot an Ausbildungsplätzen erreichte neuen Höchststand – jeder zweite Betrieb förderte Weiterbildungsmaßnahmen

Jeder dritte zur Ausbildung berechtigte Betrieb in Hessen hat im Ausbildungsjahr 2017/18 neue Ausbildungsplätze angeboten. Insgesamt über 62.000 Stellen, ein Rekordwert. Gleichwohl ging die Zahl der ausbildenden Betriebe weiter zurück, dabei steigt der Wettbewerb um junge Arbeitskräfte und mit ihm die Übernahmechancen. Mit der Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung wird die Beschäftigungsfähigkeit erhalten. Jeder zweite Betrieb förderte Weiterbildungsmaßnahmen. Frauen nahmen weiterhin etwas häufiger als Männer an betrieblicher Weiterbildung teil. Gleiches gilt für Beschäftigte mit Ausbildung bzw. Hochschulabschluss im Vergleich zu Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

Hessischer Zukunftsdialog 2019. - Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt: „Nachhaltigkeit der Fachkräfteversorgung in Zeiten demografischer Lücken. Innovationspotenziale von Frauen erschließen. Regionale Zukunft sichern.“

Im Hessischen Zukunftsdialog 2019 geht es darum, wie die Innovations-Potenziale von Frauen noch besser zur Fachkräftesicherung in den hessischen Regionen erschlossen werden können. Es sind drei Termine geplant, bei welchen Sie jeweils unterschiedliche Beispiele guter Praxis aus Betrieben, Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung kennenlernen können:

  • Mittelhessen: 16. August 2019 in den Räumlichkeiten der Firma Rittal GmbH & Co.KG in Herborn: Programm und Anmeldung;
  • Nord-/Osthessen: 30. August 2019 in den Räumlichkeiten des Klinikum LICHTENAU e.V in Hessisch-Lichtenau: Programm und Anmeldung;
  • Südhessen: 15. November 2019 im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden: Programm und Anmeldung folgen.

Sie können sich ab sofort unter der folgenden E-Mail-Adresse zukunftsdialoge@iwak-frankfurt.de anmelden. Die von Ihnen unterschriebene Einverständniserklärung zur Fotonutzung können Sie auch am Tag der Veranstaltung vor Ort abgeben.

Psychische Gesundheit und SGB II - Handlungsmöglichkeiten für Jobcenter und Kommunen

Jetzt liegt die Dokumentation zur Veranstaltung „Psychische Gesundheit und SGB II – Handlungsmöglichkeiten für Jobcenter und Kommunen" vor. Sie zeigt auf, wie psychische Erkrankungen erkannt werden können, welche Handlungsansätze in Jobcentern und Kommunen umgesetzt werden und …

„Ausbildungsstättenplan Gesundheitsfachberufe 2019-2022“ veröffentlicht

Im Rahmen des 4. Fachkräftegipfels Pflege – Ausbildung Rheinland-Pfalz erfolgte heute die Vorstellung des neuen Ausbildungsstättenplans Gesundheitsfachberufe. Der Plan ist Bestandteil des Landeskrankenhausplans und enthält Soll-Ausbildungszahlen für alle Krankenhäuser im Bundesland. Für die Pflegeberufe sind die Ausbildungskapazitäten angesichts des bereits derzeit bestehenden Fachkräftemangels ausgeweitet worden.

Das IWAK hat den neuen Ausbildungsstättenplan im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz erarbeitet. Zum Ausbildungsstättenplan.

Neueste Ergebnisse und Prognosen aus dem Projekt regio pro online verfügbar

Im Rahmen der Fachveranstaltung des Projekts regio pro am 15. Mai 2019 wurden die neuesten Ergebnisse, regionale Arbeitsmarktentwicklungen sowie deren wichtigste Treiber bis zum Jahr 2024 vorgestellt. Über 100 Akteure aus ganzen Hessen aus Politik und Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Aus- und Weiterbildung haben in den beiden anschließenden interaktiven Phasen über die Ergebnisse und deren Nutzung rege diskutiert sowie Erfahrungen und Ideen bezüglich möglicher Lösungsansätze ausgetauscht.

Ein Überblick über die Ergebnisse und die entstandenen Diskussionen kann aus den anliegenden Fotodokumentation und Präsentation gewonnen werden.

Näheres zu den Prognosen finden Sie auf der Internetplattform, in den 26 Regionaldossiers sowie in den weiteren Veröffentlichungen.

Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge“ ist gestartet

Im Auftrag des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums hat das IWAK die Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge“ mit Veranstaltungen in Pirmasens und Kaiserslautern gestartet.

Zu den Pflegedialogen eingeladen sind Vertreterinnen und Vertretern aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Pflegeschulen, aus Arbeitsverwaltung, Pflegestützpunkten, Kommunalverwaltung sowie weitere interessierte Akteure, um regionale Fachkräftesicherungsthemen zu diskutieren.

Die „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0“ des Landes mit ihren fünf Handlungsfeldern dient in den Veranstaltungen als Rahmen. In den ersten beiden Veranstaltungen wurden Konzepte zur Aufgabenteilung in der Pflege und Ideen zur Förderung der Sprachkompetenz von aus dem Ausland zugewanderten oder angeworbenen Pflegekräften diskutiert. Ein Teil der Teilnehmenden hat konkrete Verabredungen getroffen, den Diskurs fortzusetzen.

Bis September 2019 sind zehn weitere Pflegedialoge geplant. Eine Übersicht finden Sie hier.

Digitalisierung und mobiles Arbeiten – Stellenwert und Erwartungen in den Betrieben der Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2018

Seit der letzten Befragung zu den erwarteten Auswirkungen der Digitalisierung im Herbst 2016 hat sich in den Betrieben der Region Rhein-Main einiges getan. Konnte im Jahr 2016 nur knapp die Hälfte der Betriebe die Auswirkung der Digitalisierung für ihren Betrieb einschätzen, belief sich dieser Anteil zwei Jahre später bereits auf über 90 Prozent. Die Betriebe wiesen die Erwartung, dass mit fortschreitender Digitalisierung Arbeitsplatzverluste einhergehen, zurück. Allerdings geht jeder vierte Betrieb von einer steigenden Nachfrage nach Höherqualifizierten aus. Daher investiert bereits heute jeder dritte Betrieb gezielt in Fort- und Weiterbildungsaktivitäten, um die Beschäftigten für die Herausforderungen der Digitalisierung fit zu machen. Auf mobiles Arbeiten setzen 39 Prozent der Betriebe der Region Rhein-Main, d. h. sie ermöglichen den Beschäftigten von unterwegs oder von Zuhause zu arbeiten. Betriebe setzen mobiles Arbeiten vorrangig aus Flexibilitätsgründen ein. An zweiter Stelle nannten sie die verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Jeder dritte Betrieb, der auf mobiles Arbeiten setzt, hat Regelungen zum Schutz der Beschäftigten vor Überlastung durch ständige Erreichbarkeit oder verlängerte Arbeitszeiten, etabliert. Mehr...

Pflegefachkräfte aus dem Ausland: Zahl hat sich seit 2012 versechsfacht – nicht selten Konflikte wegen Unterschieden in Ausbildung und Berufsverständnis.

Die Zahl der Gesundheits- und Pflegefachkräfte, die in Deutschland ihren ausländischen Berufsabschluss anerkennen lassen, nimmt stetig zu. Ihre betriebliche Integration birgt manche Herausforderung, so dass es Betrieben, die Zeit und Geld in diese Form der Fachkräftesicherung investiert haben, nicht immer gelingt die Neumigrierten an sich zu binden. Eine neue Studie, die von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt wurde, zeigt Ursachen und Lösungen auf. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus den folgenden Study, Working Paper und Presseerklärung der Goethe-Universität:

Zur Fachkräftesicherung in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen werden ausländische Pflegefachkräfte zum Teil aktiv von deutschen Einrichtungen angeworben. Die vorliegende Analyse des betrieblichen Integrationsprozesses migrierter Pflegefachkräfte zeigt Spannungsverhältnisse auf, die zwischen neu migrierten und etablierten Pflegefachkräften am Arbeitsplatz entstehen und die entlang der Dimensionen von Fachlichkeit, Arbeitsorganisation und Kulturalisierung verlaufen. Zudem werden Lösungspotenziale skizziert.

Betriebliche Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland gelingt häufig nicht gut, weil die Unterschiede in den Fachlichkeitsverständnissen und in den Erwartungen an die Arbeitsorganisation zu Auseinandersetzungen zwischen den neu migrierten und etablierten Pflegefachkräften führen. Das Working Paper stellt die Ursachen für die Hauptkonfliktlinien dar und reflektiert, mit welchen Strategien die Einrichtungen der Gesundheits- und Pflegebranche die betriebliche Integration unterstützen können. Die Herausforderungen der betrieblichen Akteure und Lösungsansätze werden in zwei Interviews mit Vertretern des Krankenhaussektors verdeutlicht.

Fachveranstaltung regio pro - "Die Hessische Wirtschaft 2024. Regionale Entwicklungen erkennen – Vorausschauend handeln!“

Immer mehr Betriebe geraten unter Druck, weil sie gut ausgebildete Fachkräfte benötigen, die sie in ihren Regionen immer schwerer finden. Diese Lage wird sich zukünftig Demografie bedingt noch verschärfen, wie die Daten aus dem Projekt regio pro zeigen.

Merken Sie sich bereits jetzt den 15. Mai 2019 vor für die Fachveranstaltung "Die Hessische Wirtschaft 2024. Regionale Entwicklungen erkennen – Vorausschauend handeln!“ an der Goethe- Universität Frankfurt am Main, wo Sie mehr zu den zukünftigen Entwicklungen erfahren können und sich über Handlungsansätzen austauschen können.

Unter den folgenden Links finden Sie das Einladungsschreiben, das Programm und das Anmeldeformular und hier zur Projektseite.

IAB-Betriebspanel Hessen 2017: Beschäftigungswachstum und Fachkräftebedarf gehen Hand in Hand

Das IAB-Betriebspanel ist seit über 15 Jahren eine verlässliche Datenbasis, die betriebliches Handeln nachvollziehbar abbildet. Der nun erschienene Abschlussbericht für das Jahr 2017 bietet unter anderem umfangreiche Informationen über die Beschäftigungsentwicklung, das Engagement in der dualen Berufsausbildung, das Weiterbildungsverhalten und die Nutzung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien hessischer Unternehmen.

Dabei zeigt sich beispielsweise, dass sich das Beschäftigungswachstum in Hessen 2017 weiter fortsetzte und dass der Arbeitskräftebedarf stieg. Gleichzeitig wuchs die Zahl von befristeten Arbeitsverhältnissen.

Den Abschlussbericht für das Jahr 2017 finden Sie hier.