Hessischer Zukunftsdialog Südhessen 2019

Am 15. November fand erfolgreich die Abschlussveranstaltung der Reihe des „Hessischen Zukunftsdialoges 2019“ statt. Gastgeber für die südhessischen Arbeitsmarktakteure war dieses Mal der Initiator des Formats das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden. Das Motto des diesjährigen Zukunftsdialoges lautet „Nachhaltigkeit der Fachkräfteversorgung in Zeiten demografischer Lücken. Innovationspotenziale von Frauen erschließen. Regionale Zukunft sichern.“ Über 90 Interessierte aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden hatten die Gelegenheit spannende Praxisbeispiele für gelungene Fachkräftesicherung und erfolgreiche Erschließung weiblicher Berufstätige kennenzulernen und sich mit anderen zu vernetzen.

Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung.

Die ersten zwei Veranstaltungen der Reihe fanden am 16. August bei der Firma Rittal GmbH & Co.KG in Herborn und am 30. August in der Orthopädische Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie in Hessisch Lichtenau statt. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen für Mittelhessen und für Nord-und Osthessen können Sie hier entnehmen.

IWAK-Betriebsbefragung: Beschäftigungsanstieg in der Region Rhein-Main setzt sich langsam fort

Laut der aktuellen IWAK-Betriebsbefragung erwarten die Betriebe der Region Rhein-Main in den nächsten beiden Jahren eine positive Beschäftigungsentwicklung von 1,8 Prozent bis Ende 2021 und von nur 1,0 Prozent bis Ende 2020. Am stärksten wachsen dabei weiterhin die Kleinst- (6 Prozent) und die kleineren Betriebe (4 Prozent) im Gegensatz zu den mittelgroßen und Großbetrieben, die mit einer Zunahme von 1,6 und 1,7 Prozent rechnen. Die künftig erwartete Beschäftigungsentwicklung zeichnet sich nach Wirtschaftszweigen unterschiedlich ab: Ein überdurchschnittliches Wachstum bis Ende 2021 wird von Betrieben des Handels, den Dienstleistungsbetrieben sowie dem Baugewerbe erwartet, unterdurchschnittliches Wachstum von der Öffentlichen Verwaltung und keine Veränderung vom Verarbeitenden Gewerbe. Mehr...

Neue Ergebnisse im „Hessischen Pflegemonitor“

Seit heute stehen die neuen Ergebnisse aus dem Hessischen Pflegemonitor auf der Internetplattform www.hessischer-pflegemonitor.de zum Download zur Verfügung. Die Lage auf den regionalen Pflegearbeitsmärkten in Hessen war im Jahr 2018 stärker angespannt als noch zwei Jahre zuvor, die Engpässe sind größer geworden. Die Ursache für diese Entwicklung liegt in einer starken Zunahme der Nachfrage der Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen nach Pflegekräften. Das verfügbare Angebot an Pflegekräften ist nicht in gleichem Maße gestiegen. Landesweit fehlten mehr als 3.400 Altenpfleger/innen und mehr als 2.100 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen. Hier finden Sie die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

IAB Betriebspanel Hessen: Viele Neueinstellungen bei großer Nachfrage nach qualifiziert Beschäftigten

Mit einem Anteil von zwei Dritteln an allen Beschäftigten überwog auch im Jahr 2018 weiterhin der Anteil qualifiziert Beschäftigter in Hessen. Es zeigt sich, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften insgesamt, sowie nach Fachkräften im Besonderen, auch im Jahr 2018 ungebrochen hoch war. Mehr als ein Drittel der Betriebe verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 Neueinstellungen, bei insgesamt hoher Personaldynamik. Dabei wurden über die Hälfte der insgesamt 216 tausend Neueinstellungen für qualifizierte Stellen vorgenommen (54 Prozent). Gleichzeitig waren zum Stichtag der Befragung 30 Prozent mehr Stellen auf allen Tätigkeitsniveaus offen als noch im Vorjahr. In drei von vier Fällen wurden Beschäftigte für qualifizierte Tätigkeiten gesucht. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge 2019“ abgeschlossen

Das IWAK hat nach 14 regionalen Workshops die Veranstaltungsreihe „Regionale Pflegedialoge 2019“ abgeschlossen. In den Veranstaltungen, die in allen Teilen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz stattfanden, haben Vertreter/innen des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie die „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0“ vorgestellt und unter Moderation des IWAK mit den Teilnehmenden aus Pflegepraxis, Pflegeschulen, Verbänden und Kreisverwaltungen kritisch diskutiert. Darüber hinaus wurden regionale Aktivitäten angestoßen, die zur Umsetzung der Landesinitiative beitragen. Der Abschlussbericht zur Veranstaltungsreihe wird zeitnah veröffentlicht.

IAB-Betriebspanel Hessen 2018: Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert

Jede vierte Position auf der obersten Führungsebene in den Betrieben Hessens wurde im Jahr 2018 von einer Frau wahrgenommen. Auf einer zweiten Führungsebene war jede dritte Position mit einer Frau besetzt. Damit blieben Frauen, wie der aktuelle IAB-Betriebspanel Report zeigt, in den Führungsetagen weiterhin unterrepräsentiert. Weiter unterschied sich die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern entlang dem Tätigkeitsniveau sowie der Teilzeit- und Befristungsquote. Frauen waren überdurchschnittlich häufig in einfachen Tätigkeiten anzutreffen bzw. unterdurchschnittlich häufig in Tätigkeiten, die einen Hochschulabschluss voraussetzten. Allerdings zeigt die Tendenz der vergangenen zehn Jahre nach oben. Frauen waren zudem häufiger als ihre männlichen Kollegen in Teilzeit oder befristet beschäftigt. Zur Infografik. Zum gesamten Report.

Merkblätter zur neuen Pflegeausbildung

Das IWAK unterstützt die Umsetzung der neuen Pflegeausbildung in Hessen unter anderem durch Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „AG Unterstützung“. Die Arbeitsgruppe initiiert regionale Informationsveranstaltungen und erarbeitet Merkblätter mit leicht verständlichen Informationen zur neuen Pflegeausbildung. Ein Merkblatt mit allgemeinen Informationen und zur Finanzierung sind mittlerweile online verfügbar unter folgendem LINK.

Hessischer Zukunftsdialog Mittelhessen 2019

Am 16. August 2019 startete bereits zum vierten Mal die Reihe des „Hessischen Zukunftsdialoges“, der dieses Jahr in den Räumlichkeiten der Firma Rittal GmbH & Co.KG in Herborn stattfand Das Motto des diesjährigen Zukunftsdialoges lautet „Nachhaltigkeit der Fachkräfteversorgung in Zeiten demografischer Lücken. Innovationspotenziale von Frauen erschließen. Regionale Zukunft sichern.“ Über 100 Interessierte aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden hatten die Gelegenheit spannende Praxisbeispiele für gelungene Fachkräftesicherung und erfolgreiche Erschließung weiblicher Berufstätige kennenzulernen und sich mit anderen zu vernetzen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung die Dokumentation der Veranstaltung.

Die weiteren zwei Veranstaltungen folgen entsprechend am 30. August bei der Orthopädischen Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie in Hessisch Lichtenau und am 15. November im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen für Nord- und Osthessen und für Südhessen können Sie hier entnehmen.

Regionalkonferenzen zur Organisation der praktischen Pflegeausbildung

Am 25. Juni fand in der Aula der Julius-Wegeler-Schule in Koblenz die erste von vier Regionalkonferenzen zur praktischen Organisation der neuen Pflegeausbildung statt. Am 26. Juni folgte eine Regionalkonferenz in Mainz, am 28. Juni eine Regionalkonferenz in Speyer. und am 14. August eine Regionalkonferenz in Trier. Seitens der beiden zuständigen rheinland-pfälzischen Landesministerien wurde der derzeitige Umsetzungs- und Planungsstand präsentiert. Mehrere Impulsgeberinnen und Impulsgeber haben Lösungsansätze für Herausforderungen im Zusammenhang mit der Organisation der Praxiseinsätze aufgezeigt. Das IWAK organisiert die Regionalkonferenzen.

Hier finden Sie die Folien der Regionalkonferenzen in Koblenz, in Speyer, in Mainz und in Trier.

Das Protokoll zur Veranstaltungsreihe wird zeitnah online gestellt.

IAB-Betriebspanel Hessen 2018: Jeder vierte Betrieb fördert mobiles Arbeiten

Die Arbeitswelt unterliegt einem stetigen Wandel. Moderne digitale Technologien fördern die Entwicklung neuer Arbeitsmodelle und ermöglichen mobiles Arbeiten, zum Beispiel von unterwegs oder Zuhause. Ein Viertel der hessischen Betriebe unterstützte 2018 mobiles Arbeiten, wie aus dem aktuellen IAB-Betriebspanel Report hervorgeht. Begründet wurde mobiles Arbeiten von den Betrieben vorrangig mit höheren Flexibilitätsspielräumen der Beschäftigten sowie einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig belief sich die durchschnittlich vereinbarte Wochenarbeitszeit auf 39,4 Stunden. Zudem wurden 2017 in etwa der Hälfte der hessischen Betriebe Überstunden geleistet. Als Gegenleistung boten die Betriebe Freizeitausgleich, Vergütung oder die Wahlfreiheit zwischen den beiden Optionen. Ergänzend zum zeitnahen Ausgleich von Überstunden gab es in jedem dritten Betrieb in Hessen Regelungen zu Arbeitszeitkonten. Zur Infografik. Zum gesamten Report.