Hessischer Zukunftsdialog virtuell - Corona-Krise: Tipps der Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen zur Unterstützung der Fachkräftesicherung und Personalarbeit vor Ort

Hessischer Zukunftsdialog ist derzeit virtuell, hoffentlich in der zweiten Jahreshälfte wieder im altvertrauten Format. Die Stabstelle Fachkräftesicherung in Hessen hat für Sie hier Informationen zur Unterstützung betrieblicher und regionaler Akteure in den Regionen des Landes zur Verfügung gestellt.

Verschiebung von Workshops und Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Lage werden alle Workshops und Veranstaltung in den Projekten des IWAK verschoben. Sobald es möglich ist, Termine festzulegen, werden wir Sie an dieser Stelle informieren. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Verschiebung der Veranstaltung „Förderung der Entgeltgleichheit in Hessen“

Die Veranstaltung, die am 12. März stattfinden sollte, wird wegen der sich immer weiter ausbreitenden Folgen des Corona-Virus auf späteren Termin verschoben. Der Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Die Veröffentlichung des aktualisierten "Hessischen Lohnatlas" wird auf dieser Veranstaltung stattfinden.

Das große Interesse an der Veranstaltung verdeutlicht die Wichtigkeit des Themas der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in Hessen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für die Verschiebung der Veranstaltung.

Fachkräftemangel sorgt dafür, dass viele Betriebe Kompromisse bei der Rekrutierung von Auszubildenden machen

61 Prozent der Betriebe in der Region Rhein-Main und damit deutlich mehr als in den Vorjahren spüren bereits derzeit einen Arbeitskräfterückgang. Bei der Gewinnung von Nachwuchskräften gehen deshalb viele Betriebe Kompromisse ein. Dennoch gestaltet sich die Besetzung von Ausbildungsstellen vielerorts als schwierig. Dies zeigen die Ergebnisse der IWAK-Betriebsbefragung Region Rhein-Main 2019. Hier können Sie den Abschlussbericht zur Rhein-Main-Betriebsbefragung und die Presseinformation der Regionaldirektion Hessen dazu finden.

Evaluierung der Anerkennungsgesetze der Länder – Veröffentlichung des Abschlussberichts und des Kurzberichts für das Land Rheinland-Pfalz

Das IWAK hat in Kooperation mit der INTERVAL GmbH die Landesanerkennungsgesetze aller 16 Bundesländer evaluiert. Neben der Gesamtevaluation wurde für jedes Bundesland ein Kurzbericht erstellt. Seit Inkrafttreten der Landesanerkennungsgesetze (zwischen 2012 und 2014) ist über alle Länder hinweg bis zum Jahr 2017 ein konstanter Anstieg der Zahl der gestellten Neuanträge zu verzeichnen. Über die Hälfte der Anträge wurden von Drittstaatsangehörigen mit Drittstaatenqualifikation gestellt. Der Abschlussbericht und der Länderbericht für Rheinland-Pfalz stehen ab sofort zum Download bereit. Die Freigabe der übrigen Länderberichte steht noch aus. Sobald diese erfolgt ist, werden Sie die Dokumente ebenfalls auf unserer Internetseite im Reiter „Publikationen“ unter „Forschungsberichte“ abrufen können.

Abschlussbericht IAB-Betriebspanel 2018: Beschäftigungswachstum und Fachkräftebedarf bewegt weiterhin hessische Betriebe

Hier finden Sie den Abschlussbericht.

Vertane Chancen – Strukturelle Hindernisse bei der Integration von migrierten und quereinsteigenden Pflegefachkräften

Die nachhaltige betriebliche Integration von Fachkräften aus dem Ausland und von Umschüler/innen erweist sich vielfach als herausforderungsvoll. Es braucht mehr Engagement und Ressourcen von Seiten des Managements, der Politik sowie der einschlägigen Hochschulen. Mehr dazu finden Sie in den folgenden Policy Brief und Presseerklärung.

Hessischer Zukunftsdialog Südhessen 2019

Am 15. November fand erfolgreich die Abschlussveranstaltung der Reihe des „Hessischen Zukunftsdialoges 2019“ statt. Gastgeber für die südhessischen Arbeitsmarktakteure war dieses Mal der Initiator des Formats das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden. Das Motto des diesjährigen Zukunftsdialoges lautet „Nachhaltigkeit der Fachkräfteversorgung in Zeiten demografischer Lücken. Innovationspotenziale von Frauen erschließen. Regionale Zukunft sichern.“ Über 90 Interessierte aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden hatten die Gelegenheit spannende Praxisbeispiele für gelungene Fachkräftesicherung und erfolgreiche Erschließung weiblicher Berufstätige kennenzulernen und sich mit anderen zu vernetzen.

Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung.

Die ersten zwei Veranstaltungen der Reihe fanden am 16. August bei der Firma Rittal GmbH & Co.KG in Herborn und am 30. August in der Orthopädische Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie in Hessisch Lichtenau statt. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen für Mittelhessen und für Nord-und Osthessen können Sie hier entnehmen.

IWAK-Betriebsbefragung: Beschäftigungsanstieg in der Region Rhein-Main setzt sich langsam fort

Laut der aktuellen IWAK-Betriebsbefragung erwarten die Betriebe der Region Rhein-Main in den nächsten beiden Jahren eine positive Beschäftigungsentwicklung von 1,8 Prozent bis Ende 2021 und von nur 1,0 Prozent bis Ende 2020. Am stärksten wachsen dabei weiterhin die Kleinst- (6 Prozent) und die kleineren Betriebe (4 Prozent) im Gegensatz zu den mittelgroßen und Großbetrieben, die mit einer Zunahme von 1,6 und 1,7 Prozent rechnen. Die künftig erwartete Beschäftigungsentwicklung zeichnet sich nach Wirtschaftszweigen unterschiedlich ab: Ein überdurchschnittliches Wachstum bis Ende 2021 wird von Betrieben des Handels, den Dienstleistungsbetrieben sowie dem Baugewerbe erwartet, unterdurchschnittliches Wachstum von der Öffentlichen Verwaltung und keine Veränderung vom Verarbeitenden Gewerbe. Mehr...

Neue Ergebnisse im „Hessischen Pflegemonitor“

Seit heute stehen die neuen Ergebnisse aus dem Hessischen Pflegemonitor auf der Internetplattform www.hessischer-pflegemonitor.de zum Download zur Verfügung. Die Lage auf den regionalen Pflegearbeitsmärkten in Hessen war im Jahr 2018 stärker angespannt als noch zwei Jahre zuvor, die Engpässe sind größer geworden. Die Ursache für diese Entwicklung liegt in einer starken Zunahme der Nachfrage der Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen nach Pflegekräften. Das verfügbare Angebot an Pflegekräften ist nicht in gleichem Maße gestiegen. Landesweit fehlten mehr als 3.400 Altenpfleger/innen und mehr als 2.100 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen. Hier finden Sie die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.