Auswirkungen der Pandemie – fünf regelmäßige Informationsformate

Wie wirkt sich die Pandemie auf Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Ausbildung, Weiterbildung, Digitalisierung und regionale Kooperationen aus? Wie ist die Inanspruchnahme von Hilfen? Fünf zielgruppenspezifische Informationsformate geben Auskunft - LINK

KOMPASS-Studie zu Lernortkooperationen in der Pflegeausbildung gestartet

Heute ist offizieller Starttermin der KOMPASS-Studie, die das IWAK im Auftrag von rheinland-pfälzischem Arbeits- und Bildungsministerium durchführt. KOMPASS steht für KOoperation und Motivation in der PflegeAusbildung stärken und sichern und stellt ein Förderprogramm gemäß §54 Pflegeberufegesetz dar. Im Rahmen des Programms werden Workshops, Coachings und weitere Formen der Unterstützung mit dem Ziel der Intensivierung von Lernortkooperationen in der neuen Pflegeausbildung angeboten. Die KOMPASS-Studie dient dazu, in einem ersten Schritt den aktuellen Stand von Lernortkooperationen und Ausbildungsverbünden sowie konkrete Unterstützungsbedarfe zu erfassen. Alle rheinland-pfälzischen Pflegeschulen, Krankenhäuser, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen können teilnehmen. Zum Online-Fragebogen, Zur Pressemeldung

15. Hessischer Regionaldatenreport erschienen

Die Meldungen über Kurzarbeit sind im Juli 2021 kurz sprunghaft angestiegen und im Folgemonat wieder zurückgegangen. Im August ist der Arbeitslosenbestand erstmals für das Jahr 2021 wieder gestiegen und umfasste 177.517 Arbeitslose. Die Zahl der offenen Stellen ist im Vergleich zu den beiden Vormonaten wieder leicht rückläufig. Hessenweit waren im August 2021 insgesamt 5,9 % weniger Berufsausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. In einigen Regionen entwickelt sich der Ausbildungsmarkt mit mehr gemeldeten Berufsausbildungsstellen und teilweise mehr Bewerber*innen als vor einem Jahr dennoch positiv. Zum Regionaldatenreport

LUNCH-TALK am 10. September - Qualifizierung im SGB II

Rund 50 Personen haben am IWAK-Lunch-Talk am 10.09.2021 teilgenommen. Anhand von öffentlichen Daten zeigte Lisa Schäfer (IWAK) die Entwicklung der Arbeitslosen im SGB II. Rund zwei Drittel der Arbeitslosen verfügen über keine Berufsausbildung. Die Pandemie hat zu einer Verschärfung der Lage geführt. In seinem Impulsvortrag führte Michael Müller-Puhlmann aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration aus, weshalb die Qualifizierung von Arbeitslosen von so großer Bedeutung ist, um den langfristigen Leistungsbezug im SGB II zu vermeiden. Seitens der Teilnehmenden gab es eine rege Diskussion, die sicherlich an andere Stelle noch weitergeführt werden kann.

LUNCH-TALK am 29. Oktober - Ländliche Räume so vielfältig wie das Sichern von Fachkräften vor Ort

Findet von 12 bis 13 Uhr statt. Zur Einladung und zum Zugangslink.

Abschlussfeier des Formats 'Betrieb des Monats' am 3. September

Hier erfahren Sie mehr zur Veranstaltung und zu allen Betrieben als Beispiele guter Praxis.

Fachveranstaltung regio pro am 2. September 2021

Im Rahmen der Fachveranstaltung des Projekts regio pro wurden die neuesten Prognoseergebnisse sowie regionale Arbeitsmarktentwicklungen bis 2026 vorgestellt. Anschließend haben sechs Expert*innen aus sich besonders dynamisch entwickelnden Branchen und Regionen über die spezifischen Herausforderungen und Wechselwirkungen von Pandemie und Demografie in deren Bereichen berichtet. Einen Überblick über die Veranstaltung können Sie aus der Präsentation der Prognoseergebnisse und den Präsentationen der Experten*innen gewinnen. Näheres zu den Prognosen finden Sie auf der Internetplattform, in den 26 Regionaldossiers sowie in den weiteren Veröffentlichungen.

Die neuen Prognoseergebnisse bis 2026 aus regio pro sind ab sofort online

Einen Gesamtüberblick der Prognoseergebnissen auf Hessen- und Regionalbezirksebene finden Sie im neuen Endbericht und die neue Berichtskurzfassung. Für Informationen zu Ihrer Region nutzen Sie die aktualisierten Dossiers mit regionalen Daten und individuell zugeschnittenen Handlungsansätzen für alle 26 hessischen Kreise und kreisfreie Städte. Eigenständigen Analysen können Sie mit der aktualisierten interaktiven Informationsplattform durchführen.

Verena Rossow ist Preisträgerin des Studienpreises der Körber-Stiftung für exzellente Dissertationen

Wir gratulieren unserer Kollegin herzlich zu ihrem Erfolg!

Mehr Informationen dazu finden Sie unter folgendem LINK.

IAB-Betriebspanel Hessen: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Personalpolitik und die Personalbewegungen hessischer Betriebe

Die Pandemie beeinflusst die Personalpolitik und die Personalbewegungen innerhalb der hessischen Betriebe. Im 1. Halbjahr 2020 war die am häufigsten umgesetzte personalpolitische Maßnahme Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken: 37 Prozent der hessischen Betriebe nutzten das Instrument der Kurzarbeit, die Hälfte davon stockte dabei das Kurzarbeitergeld für alle oder einen Teil der Beschäftigten auf. Gleichzeitig nahmen die Personalbewegungen in diesem Zeitraum stark ab. Die Einstellungsrate sank von sieben Prozent auf vier Prozent, die Abgangsrate von sechs Prozent auf fünf Prozent. Dennoch hatte zum Zeitpunkt der Befragung ein Fünftel der Betriebe Sofortbedarf an Arbeitskräften.

Diese und weitere Ergebnisse zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Personalpolitik und auf die Personalbewegungen in hessischen Betriebe finden sich im 3. Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2020. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 1.000 Betrieben zwischen Juli und November 2020.

Zur Pressemeldung, Zum Report, Zur Infografik