IWAK - Projekte & Ansprechpartner - Arbeitsmarkt
Projekte & Ansprechpartner
 
Begleitprojekt "Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen"
Beschäftigung im Haushalt Älterer
Chance 50 plus
Ermittlung von Arbeitskräfte-bedarfen
European Network of Regional Labour Market Monitoring
Evaluierung des Berufsorien-tierungsprogramms
Früherkennungssystem zur Qualifikations- und Beschäf-tigungsentwicklung regio pro
FuE-Fachkräfteentwicklung im Land Brandenburg
Hessischer Monitor
Arbeitsmarkt und Migration (HeMonA)
Hessischer Pflegemonitor
IAB-Betriebspanel
Illegal Employment in Europe
Informationssystem Weiterbildung
IWAK-Betriebsbefragung
Regional Labour Market Observatories
Transferable Skills Across Economic Sectors

Wiss. Begleitung der Implementierung der Pflegestützpunkte in Hessen

Abgeschlossene Projekte

regio pro - Etablierung eines Früherkennungs-
systems zur Qualifikations- und Beschäftigungs-
entwicklung
in Hessen

Projektdaten
Auftraggeber
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Laufzeit
15.12.2009– 31.03.2011

Kooperationspartner
Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt, Landeshauptstadt Wiesbaden, Main-Tauns-Kreis

Strategische Partner
Hessen Agentur, IAB Hessen, Statistik Südwest

Ansprechpartnerin Claudia Knobel
Telefon:
E-Mail:
(069) 798-23906
C.Knobel@em.uni-frankfurt.de

Ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für die Unternehmen ist das Angebot von Fachkräften in einer Region. Fachkräfte müssen sowohl ausreichend vorhanden als auch mit den von den Unternehmen nachgefragten Qualifikationen ausgestattet sein.

Damit ausreichend Fachkräfte mit den gewünschten Qualifikationen bereitgestellt werden können, muss eine entsprechend effektive Aus- und Weiterbildungspolitik durch die Region betrieben werden. Sie muss vor allem auch vorausschauend entwickelt werden, damit frühzeitig klar ist, welche Fachkräfte von den Unternehmen in Zukunft benötigt werden.

Deshalb sind Informationen notwendig, die frühzeitig die zukünftige Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt zeigen. Sie sind für regionale Wirtschaftsförderung, Unternehmen, Sozialämter, Arbeitsgemeinschaften, Weiterbildungsträger, berufsbildende Schulen, Vermittler, Berater und sonstige regionale Akteure notwendig, die durch Vernetzung und abgestimmtes Verhalten dafür Sorge tragen, dass bedarfsorientiert ausgebildet wird.

Hier setzt das Projekt „regio pro“ vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität an. Als Grundlage dient ein in einem Modellprojekt entwickelter neuartiger Ansatz, der Frühinformationen mit regionalem Zuschnitt für das Jahr 2014 vorhersagt und auf die folgende Weise bereitstellt: Basis des Frühinformationssystems bildet eine Prognose, die die Beschäftigungsentwicklung sowohl nach Berufen als auch nach Qualifikationen auf regionaler Ebene vorhersagt. Diese Vorausschau bezieht sich auf einen Fünf-Jahres-Zeitraum, weil damit rechtzeitig künftige Veränderungen abgebildet und quantifiziert werden können. Neben diesem quantitativen Teil ist die Expertenbefragung ein wesentlicher Bestandteil des Projektes. Die Ergebnisse der Prognose werden Experten aus der Region zur Kommentierung vorgelegt, damit diese ihr Wissen über die spezifische Situation der Region einbringen können. Diese ordnen die prognostizierte Entwicklung der Berufe aus ihrer Sicht ein. Die Einschätzung der Experten wird den Ergebnissen der Prognose gegenüber gestellt. Beide Resultate bilden die Grundlage, um zu entscheiden, in welchen Berufen und Qualifikationen bereits heute Aktivitäten entfaltet werden müssen, damit zukünftig kein Mangel oder kein Überschuss an Fachkräften herrscht. Darüber hinaus zeigen die Experten neuere Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, die durch eine statistische Prognose nicht eruiert werden können. Weiterhin benennen sie Handlungsfelder, in denen die regionalen Arbeitsmarktakteure ihre Arbeit gemeinsam gestalten können, wie z.B. im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

Im Rahmen des Projektes werden Prognosen für die drei Regierungsbezirke Darmstadt, Gießen und Kassel sowie für die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden und dem Main-Taunus-Kreis durchgeführt.

Links/Infos zum Thema:

zum Modellprojekt

Für weitere Informationen:

www.regio-pro.eu