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Zur "Offenheit" offener Stellen in Hessen

Projektdaten
Auftraggeber
Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit
Laufzeit
01.11.2004 - 30.06.2005
Ansprechpartner Christian Baden
Telefon:
E-Mail:
069-798-23611
C.Baden@em.uni-frankfurt.de

Im Kontext des Projekts „Mismatch auf dem Arbeitsmarkt - Ursachen für die Nichtbesetzung offener Stellen am Beispiel des Arbeitsamtsbezirkes Kassel“, das angebotseitige Ursachen von Mismatchproblemen anhand von Fallstudien untersuchte, ergab sich ein interessantes Nebenergebnis: Mehr als die Hälfte der als offen gemeldeten Stellen waren bereits besetzt oder deren Besetzung stand unmittelbar bevor oder die Stelle war gar nicht so offen, wie es die betriebliche Meldung beim Arbeitsamt zum Ausdruck bringt, oder sie war schon wieder offen. Welche arbeitsmarktpolitischen Implikationen damit verbunden sind, sollte dieses Ergebnis auch auf andere Arbeitsagenturen zutreffen, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden.
Repräsentative Studien zu dieser Thematik gibt es bisher unseres Wissens nicht, Untersuchungen aus diesem Bereich konzentrieren sich zumeist entweder um die Frage der tatsächlichen Anzahl unbesetzter Stellen, da nur ein Teil in der offiziellen Statistik der BA erfasst wird (ca.35%) oder auf die Probleme bei der Besetzung der offenen Stellen, seien sie quantitativ (Arbeitskräftemangel), qualitativ (qualifikatorische Defizite der Bewerber) oder durch Inflexibilitäten/Intransparenz bedingt.
Die Ergebnisse der oben zitierten Studie basieren nur auf Einzelfällen. Ziel des vorliegenden Projekts ist es daher, für das Bundesland Hessen repräsentative Informationen über die „Offenheit“ offener Stellen zu erhalten.

Links/Infos zum Thema:

Kurzfassung der Fallstudie in Kassel
Kurzfassung Endbericht

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