IWAK - Projekte & Ansprechpartner - Arbeitsmarktpolitik
Projekte & Ansprechpartner
 
Begleitprojekt "Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen"
Beschäftigung im Haushalt Älterer
Chance 50 plus
Ermittlung von Arbeitskräfte-bedarfen
European Network of Regional Labour Market Monitoring
Evaluierung des Berufsorien-tierungsprogramms
Früherkennungssystem zur Qualifikations- und Beschäf-tigungsentwicklung regio pro
FuE-Fachkräfteentwicklung im Land Brandenburg
Hessischer Monitor
Arbeitsmarkt und Migration (HeMonA)
Hessischer Pflegemonitor
IAB-Betriebspanel
Illegal Employment in Europe
Informationssystem Weiterbildung
IWAK-Betriebsbefragung
Regional Labour Market Observatories
Transferable Skills Across Economic Sectors

Wiss. Begleitung der Implementierung der Pflegestützpunkte in Hessen

Abgeschlossene Projekte

Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern

Projektdaten
Auftraggeber
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Laufzeit
01.12.2007 – 31.05.2009

Ansprechpartnerin: Dr. Angela Joost

Telefon:
E-Mail:

(069) 798-23646
Joost@soz.uni-frankfurt.de

Aufgrund des demographischen Wandels rechnen Experten zukünftig mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften in der Altenpflege. Eine Verlängerung der Verweildauer im Beruf und die Wiedereingliederung temporär ausgestiegener Fachkräfte kann eine wichtige Ressource für die Bewältigung von zukünftigen Personalproblemen darstellen. Allerdings gibt es bislang keine repräsentativen Untersuchungen über die Verweildauer im Beruf und über die Struktur der Berufsbiographien von Altenpfleger/innen. Es fehlen gesicherte Erkenntnisse darüber, wie lange Altenpfleger/innen nach ihrer Ausbildung tatsächlich in ihrem Beruf arbeiten, wie viele nach Unterbrechungen wieder in ihren Beruf zurückkehren, wie lange diese Unterbrechungen dauern und ob und warum manche vorzeitig aus dem Beruf aussteigen. Diese Erkenntnisse sind aber eine notwendige Voraussetzung, um etwa den zukünftigen Ausbildungsbedarf einschätzen zu können. Das Projekt will diese Informationslücke schließen und gezielte Interventionen ermöglichen.

Der Berufsverbleib von Altenpfleger/innen wurde in diesem Projekt mittels eines Methoden kombinierenden Forschungsdesigns untersucht. Drei aufeinander aufbauende Forschungsmodule bildeten eine abgeschlossene Forschungseinheit. Das vierte Modul diente der Reflektion der Ergebnisse mit Expert/innen aus der Praxis, der Erarbeitung von Lösungsansätzen und der Weiterentwicklung der Forschungsfragen.

Modul I: In einem qualitativen Forschungsmodul wurde durch Interviews mit Altenpfleger/innen und Expert/innen das Feld exploriert. Hypothesen zum Berufsverlauf, charakteristische erwerbsbiographische Sequenzen und typische Verlaufsmuster wurden generiert.

Modul II: Die IAB-Beschäftigtenstichprobe wurde ausgewertet hinsichtlich der Dauer von Berufsverläufen, Unterbrechungen und Beschäftigungszeiten und dem Zeitpunkt des Berufsausstiegs.

Modul III: Das Thema der berufsbiografischen Unterbrechungen und Wiedereinstiege von Altenpfleger/innen wurde vertieft. Hierzu wurden telefonische Interviews mit Altenpfleger/innen geführt.

Modul IV: Es fanden zwei Workshops mit Expert/innen aus verschiedenen relevanten Praxisbereichen zu den Themen „Qualifizierung von Führungskräften“ und „Aktivierung und Mobilisierung von Wiedereinsteiger/innen“ statt. In den Workshops bewerteten die Expert/innen die Ergebnisse der empirischen Untersuchung (Module I bis III), bestimmten Eingriffsspielräume und spezifizierten aufeinander bezogene Maßnahmen in verschiedenen, den Altenpflegeberuf betreffenden, Aktions-sphären.

 

Links/Infos zum Thema:

Wichtigste Ergebnisse des Projektes

Projektpräsentation

Machbarkeitsstudie zum Berufsverbleib von AltenpflegerInnen und Altenpflegern

Abschlussbericht