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Ursachen für ein erhöhtes Armutsrisiko bei Alleinerziehenden
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Studie zu Ursachen für ein erhöhtes Armutsrisiko bei Alleinerziehenden; insbesondere in Rheinland-Pfalz

Projektdaten
Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz
Laufzeit
15.05.2009 - 01.09.2009
Ansprechpartner Sabine Heid
Telefon:
E-Mail:
069-798-28923
S.Heid@em.uni-frankfurt.de

Seit den 1970er Jahren stieg der Anteil der Haushalte Alleinerziehender mit Kindern unter 18 Jahren stark an. In Rheinland-Pfalz lag 2007 der Anteil Alleinerziehender sogar leicht über dem westdeutschen Durchschnitt. Dies ist von Bedeutung, da Alleinerziehenden-Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren mit höherer Wahrscheinlichkeit dem Armutsrisiko ausgesetzt sind als dies bei Zwei-Eltern-Haushalten der Fall ist. Alleinerziehende sind zudem auch die Gruppe, die am Längsten im SGB II Bezug verbleibt.

Das Land Rheinland-Pfalz das IWAK damit beauftragt, die Ursachen für das erhöhte Armutsrisiko bei Alleinerziehenden genauer zu erforschen. In der Literatur wird als zentrale Ursache für Armut die Nicht-Erwerbstätigkeit angesehen. Es steht zu vermuten, dass die Sicherung des Erwerbsstatus bei Alleinerziehenden an bestimmte Vorraussetzungen geknüpft ist. Hierbei handelt es sich um ein Bündel subjektiver und objektiver Faktoren.

In drei Modulen sollen die ursächlichen Faktoren spezifiziert und Wechselwirkungen herausgearbeitet werden. Wesentlichen Ursachen des Armutsrisikos werden mit Hilfe einer Struktur- und einer Ursachenanalyse in ihrer Wirkstärke erfasst. Die gewonnenen Ergebnisse werden anschließend mit einem einschlägigen Personenkreis in einer Gruppendiskussion erörtert und diskutiert bevor sie in Form eines Endberichts zusammengestellt werden.

Links/Infos zum Thema:

Endbericht