Newsletter Nr. 1 /Juni 2009

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir freuen uns, Ihnen den ersten Newsletter des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) zusenden zu können. Gerne möchten wir Sie zukünftig mehrmals im Jahr über die aktuellen Projekte und deren Ergebnisse sowie unsere Veranstaltungen informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Vorstand, Geschäftsführung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

 

Inhalt

1. Neue Projekte am IWAK

2. Ergebnisse aus Forschung und Praxis

3. Veröffentlichungen

4. Veranstaltungen

 

 

 

1. Neue Projekte am IWAK

 

Armutsrisiko von Alleinerziehenden in Rheinland-Pfalz

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit in Rheinland-Pfalz untersucht das IWAK, welche Ursachen dazu führen, dass Alleinerziehende häufiger in Armut leben als Zweielternfamilien. Anhand einer Literaturanalyse werden zunächst die zentralen Ursachen identifiziert. Die Studie berücksichtigt neben objektiven Faktoren, wie bspw. Betreuungssituation, Qualifikation der Alleinerziehenden auch subjektive Einflüsse, wie Einstellungen zur Familie und zur Erwerbstätigkeit von Müttern und erfasst insbesondere die Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren. Im Anschluss erfolgt die empirische Überprüfung dieser Zusammenhänge. Dazu werden Daten des Mikrozensus, des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und des Panels Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) systematisch ausgewertet. Auswertungsergebnisse sind im Spätsommer zu erwarten.

 

 

Evaluierung des Berufsorientierungsprogramms in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten

Im Rahmen der „Evaluierung des Berufsorientierungsprogramms in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ überprüft das IWAK zusammen mit dem Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS), inwieweit die mit dem Berufsorientierungsprogramm verbundenen Erwartungen erfüllt werden und die Berufsorientierung verbessert werden kann. Dazu werden neben einer repräsentativen Befragung der Schüler/innen, die an dem Berufsorientierungsprogramm teilgenommen haben, die Lehrkräfte der beteiligten Schulen und die Fachkräfte sowie die Leiter/innen der überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten befragt. Die Analyseergebnisse werden aufeinander bezogen ausgewertet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die ersten Ergebnisse liegen voraussichtlich Ende Oktober 2009 vor.

 

 

 

2. Ergebnisse aus Forschung und Praxis

 

Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne – neue Erkenntnisse und Ansätze

Die bisher unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung von bildungsfernen Beschäftigten ist nicht vorrangig auf deren geringe Motivation zurück zu führen. Ein ganzes Bündel an Faktoren scheint ursächlich zu sein. Gelingende Weiterbildung für Bildungsferne sollte in Betrieben stattfinden.

 

Projektbeschreibung

 

 

Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern - länger als bisher angenommen

Der Beruf der Altenpfleger/in ist ein lebensbegleitender Beruf: Die Berufsverläufe sind deutlich länger als bisher angenommen, allerdings sind sie durch zahlreiche Unterbrechungen charakterisiert. Ansatzpunkte zur Reduzierung der Unterbrechungszeiten wurden identifiziert. Dies sind die Ergebnisse aus einer Studie, die das IWAK im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt hat. Die Ergebnisse werfen in vielerlei Hinsicht ein neues Licht auf das Berufsfeld der Altenpflege.

 

Projektbeschreibung

Broschüre

 

 

Chance 50 plus: Unternehmen offener für die Beschäftigung Älterer

Die aktuelle Unternehmensbefragung zeigt, dass Arbeitskräfte ab 50 Jahren im Raum Offenbach erheblich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben als vor Einführung des Beschäftigungspaktes „Chance 50 plus“.

 

Ergebnisse

 

 

Hessischer Monitor Arbeitsmarkt und Migration (HeMonA): Hohe Akzeptanz für ein web-basiertes Informationssystem

Die kontinuierliche Abbildung des Arbeitsmarkts für Migrant/innen wird künftig einfacher werden. Mit dem Hessischen Monitor Arbeitsmarkt und Migration können passgenaue Informationen für einzelne Kreise über das Internet abgerufen werden. Bei der Vorstellung eines entsprechenden technischen Prototyps im Landkreis Offenbach war die Akzeptanz groß.

 

Projektbeschreibung

 

Hessischer Pflegemonitor: Gibt es Personalengpässe auf dem Hessischen Pflegearbeitsmarkt?

Gibt es in Hessen ausreichend Altenpfleger/innen und Krankenschwestern zur Besetzung der offenen Stellen in der Alten- und Krankenpflege? In welchen Regionen gibt es bereits Engpässe? Um dies zu erfahren, wurden in den vergangenen Wochen alle Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie alle Alten- und Krankenpflegeschulen elektronisch befragt. Weitere Informationen finden Sie unter:

 

Projektbeschreibung

Zum Hessischen Pflegemonitor

 

 

Informationssystem berufliche Weiterbildung in Hessen: Mehr Transparenz in der Weiterbildung

Der beruflichen Weiterbildung wird von verschiedener Seite eine Schlüsselrolle für die Wirtschafts- und Sozialpolitik zugesprochen. Umso erstaunlicher ist die mangelhafte Informationsgrundlage über Art, Umfang und Intensität beruflicher Weiterbildungsformen, insbesondere auf regionaler Ebene (Bundesländer). Mit dem „Informationssystem Weiterbildung“ wird für das Bundesland Hessen versucht, eine differenzierte und kontinuierliche Berichterstattung über Weiterbildungsaktivitäten über einen längeren Zeitraum zu etablieren.

 

Projektbeschreibung

 

 

IAB-Betriebspanel - Frauen in der Ausbildung auf dem Vormarsch

Im Jahr 2008 waren in Hessen erstmals mehr Frauen als Männer in einem Ausbildungsverhältnis. Auch bei den erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen liegen weibliche Absolventen vorn. Diese und weitere Informationen zum hessischen Ausbildungsmarkt finden sich im IAB-Betriebspanelreport Hessen, den das IWAK auch in diesem Jahr veröffentlicht hat.

 

Report

 

 

 

3. Veröffentlichungen

 

regio pro – Regionale Beschäftigungs- und Qualifikationsprognose für die Region Rhein-Main

Das Buch zeigt die Ergebnisse einer regionalen mittelfristigen Prognose der Beschäftigungsentwicklung am Beispiel der Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main sowie des Landkreises Groß-Gerau, die im Rahmen eines Modellprojekts im Raum Frankfurt/Rhein-Main durchgeführt wurde. Dazu wird die Beschäftigung sowohl nach Berufsgruppen als auch nach Qualifikationsniveaus projiziert.

Kurzbeschreibung

Inhalt

 

Illegale Beschäftigung in Europa – Die Situation in Privathaushalten älterer Personen (Illegal Employment in Europe – The Situation in Private Homes of the Elderly)

In einer stetig alternden Gesellschaft wird eine qualitativ hochwertige Betreuung und Pflege älterer Menschen in ihren Haushalten immer wichtiger. Durch knappe öffentliche Kassen und hohe Kosten professioneller Pflege kommt es jedoch oft zum Einsatz illegaler Betreuungs- und Pflegekräfte. Die Anthologie stellt den Umfang und die Art der illegalen Beschäftigung sowie Lösungsansätze für sieben ausgewählte Länder Europas vor.

 

Kurzbeschreibung

Inhalt

 

Monitoringkonzept zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten für europäische Regionen und seine Umsetzung im Kreis Offenbach. Ein Forschungsprojekt für die Praxis

Der Forschungsbericht stellt dar, wie ein Monitoring zur systematischen Beobachtung und Beschreibung der Arbeitsmarktintegration von Migrant/innen aussehen kann. Im Zentrum steht darin die Beschreibung der Themen, die im Monitoring berücksichtigt werden. Außerdem gibt der Bericht einen Ausblick auf die praktische Umsetzung des EU-Projekts, welche derzeit im Kreis Offenbach stattfindet.

 

Monitoringkonzept

 

Im Rahmen der Zusammenarbeit des Schwerpunkts Gesundheit und Pflege mit der University of Bath sind folgende Veröffentlichungen entstanden:

Kuhlmann, Ellen/Larsen, Christa (2009): Gesundheitsreform und Beschäftigungs-situation: Erklärungspotentiale gendersensibler Methoden, in: Aulenbacher, Brigitte/ Riegraf, Birgit (2009) (Hrsg): Geschlechterforschung in Zeiten des Umbruchs. Opladen

Larsen, Christa/Kuhlmann, Ellen (2009): Gesundheitspolitik und Arbeitskräfte-management: internationale Debatten und Beschäftigungstrends im deutschen Gesundheitssektor, in: Zeitschrift für Sozialreform, im Erscheinen

 

 

 

4. Veranstaltungen

 

 

Regional and Local Labour Market Intelligence - Annual Meeting of the European Network of Regional Labour Market Monitoring

08. and 09.10.2009, Copenhagen

Programm
Anmeldung

 

Informationssystem berufliche Weiterbildung in Hessen - Workshop

10.11.2009, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend

 

Hessischer Monitor Migration und Arbeitsmarkt (HEMONA) – Kick-Off-Veranstaltung

Herbst 2009, genauer Termin wird noch bekannt gegeben

 

Näheres zu den Programmen und zur Anmeldung finden Sie demnächst auf unserer Homepage unter www.iwak-frankfurt.de

 

 

 

 

Weitere Informationen zu Publikationen und aktuellen Projekten finden Sie auf unserer Homepage unter www.iwak-frankfurt.de

 

Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie diesen hier abbestellen.